Artikel vom 25.08.2010
Air Berlin in der Verlustzone
Quartalszahlen
Die Flugverbote wegen der Vulkanasche haben die Fluggesellschaft Air Berlin im zweiten Quartal in die roten Zahlen gedrückt. Das Unternehmen flog unterm Strich einen Verlust von 56,9 Millionen Euro ein, wie die Gesellschaft am Dienstagabend mitteilte. Vor einem Jahr hatte die zweitgrößte deutsche Fluglinie noch einen Gewinn von 7,1 Millionen Euro ausgewiesen.
Der Umsatz im den Monaten April bis Juni legte um 4,9 Prozent auf 877 Millionen Euro zu. Dabei profitierte Air Berlin von der Übernahme der europäischen Städteflüge von Tuifly im vergangenen Oktober.
Auf vergleichbarer Basis, das heißt mit pro forma in die Vorjahreszahlen eingerechneten Erlösen der übernommenen Tuifly-Geschäfte, ergibt sich allerdings ein Rückgang der Erlöse um rund sechs Prozent. Weitere Angaben zum Zahlenwerk will Air Berlin an diesem Donnerstag vorstellen.
Auch für das erste Quartal hat Air Berlin einen Verlust gemeldet. Zu Buche stand am Ende ein Minus von 93,6 Millionen Euro. Operativ wurde im ersten Quartal ein Verlust (EBIT) von 98,6 Millionen Euro ausgewiesen
Stand: 25.08.2010 - 11:34 AM Uhr
Quelle: dpa-AFX
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