Tarifabschluss für Luftsicherheitskräfte in weiteren Bundesländern

05.02.2016 - 16:02 0 Kommentare

Die Sicherheitsmitarbeiter an den Verkehrsflughäfen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland bekommen mehr Geld. Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter konnten sich jetzt auf bis zu 9,1 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten einigen.

Ein Fluggastkontrolleur tastet einen Passagier mit einer Handsonde ab - © © dpa, O. Berg -

Ein Fluggastkontrolleur tastet einen Passagier mit einer Handsonde ab © dpa, O. Berg

Für die Sicherheitsmitarbeiter an den Verkehrsflughäfen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ist jetzt ein Tarifabschluss erzielt worden. Der Fachverband Aviation des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW) und die Gewerkschaften Verdi sowie DBB Beamtenbund und Tarifunion einigten sich auf bis zu 9,1 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten. Darüber informierte der BDSW.

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016. Die Gewerkschaften haben sich eine Erklärungsfrist bis zum 19. Februar vorbehalten, wie es weiter hieß.

Für die hessischen Beschäftigten, die die Fluggast- und Gepäckkontrollen an Flughäfen durchführen, erhöht sich der Stundengrundlohn von derzeit 14,80 Euro auf 16,15 Euro. Die Kontrollkräfte für Personal- und Warenkontrolle sowie Fahrzeugkontrolle erhalten demnächst 14,74 Euro pro Stunde. Die erste Erhöhung aus der Vereinbarung erhalten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum 1. März, eine zweite Erhöhung für die Beschäftigten der Fluggast- und Gepäckkontrolle erfolgt zum 1. November.

An den rheinland-pfälzischen und saarländischen Flughäfen bedeutet die Einigung mit den Gewerkschaften Erhöhungen von 13,85 Euro auf 15 Euro pro Stunde für die Fluggast- und Gepäckkontrollen. Die Kontrollkräfte für Personal- und Warenkontrolle erhalten ab März 13,11 Euro, hieß es in der BDSW-Mitteilung.

Bereits Mitte Januar waren die Tarifverhandlungen für die Sicherheitskräfte an den Flughäfen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg abgeschlossen worden. Rückwirkend zum Jahresbeginn gibt es auch in diesen Bundesländern bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr mehr Geld für die betroffenen Beschäftigten. An den bayerischen Flughäfen sind die Verhandlungen hingegen festgefahren.

Von: gk
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