Airbus A320 der Swiss © AirTeamImages.com /Simon Willson
Die Lufthansa-Tochter Swiss rechnet mit einem Ende des Preisverfalls bei Flugtickets. "Ich glaube, diese Seite wird sich stabilisieren, damit die Renditen nicht weiter ins Bodenlose fallen", sagte Swiss-Chef Harry Hohmeister der Schweizer Zeitung "Der Sonntag". Schaue man sich die Quartalsberichte von Billigfluggesellschaften wie Easyjet oder Ryanair an, dürfe man heute sagen, dass das Modell "Low Cost" nicht mehr wirklich funktioniere.
Die jüngste Erhöhung der Treibstoffzuschläge sei angesichts der stark gestiegenen Kerosinpreise lediglich ein Zwischenschritt gewesen, sagte der Manager. Die Kosten seien "bei weitem nicht" gedeckt. Allerdings gebe es bei den Treibstoffpreisen eine leichte Trendwende. Ob Schweizer Lufthansa-Tochter rote Zahlen schreibe, wollte er mit Verweis auf den Halbjahresbericht nicht beantworten.
Im Weiteren stehe die Swiss voll hinter dem Sparprogramm "Score" des Mutterkonzerns. Auch einige Swiss-Mitarbeiter seien davon betroffen. "Aber Entlassungen im größeren Rahmen sollte es bei uns nicht geben", sagte der Manager weiter. "Denn wir sind ja durchsaniert und durchstrukturiert."
Dabei rechnet Hohmeister mit "lediglich moderaten Programmanpassungen" im Flugplan. Es sei dabei nicht nötig, einzelne Maschinen wie im Jahr 2009 am Boden zu lassen. Allerdings könnten besonders Fluggesellschaften mit weniger als 10 Millionen Passagieren ein schwieriges Jahr 2012 erleben.
mit Unterstützung durch Disqus
Folgen Sie uns-
Newsletter Jetzt abonnieren
-
RSS-Feed Jetzt abonnieren
-
Facebook Jetzt Fan werden
-
Twitter Jetzt folgen
-
XING Der Gruppe beitreten
-
YouTube Unsere Videos