Neue Charterairline Sundair will für alle Veranstalter fliegen

14.03.2017 - 08:01 0 Kommentare

Auch wenn der Start um drei Monat nach hinten rutscht, sind die Ziele der neuen Airline Sundair klar gesteckt. Denn die Positionierung als Charterfluggesellschaft ist laut Airline-Chef Rossello auch für Kassel sehr attraktiv.

Sundair-Airbus (Illustration) - © © Sundair -

Sundair-Airbus (Illustration) © Sundair

Gute Buchungszahlen haben bei der deutschen Start-up-Airline Sundair zur Entscheidung für größere Flugzeuge geführt. Das sagte Sundair Managing Director Marcos Rossello auf der ITB in Berlin zu airliners.de. Neben Berlin und Frankfurt werde vor allem Kassel "ausgesprochen gut" nachgefragt.

Miteigentümer nimmt nicht alle Kapazitäten ab

Als Charterairline arbeite Sundair mit allen Veranstaltern zusammen, so Rossello. Miteigentümer Schauinsland nehme dabei rund ein Drittel der Kapazitäten ab. Der Reiseveranstalter ist zur Hälfte an der neuen deutschen Airline beteiligt.

Es mache durchaus viel Sinn für einen Reiseveranstalter, sich an einer Fluggesellschaft zu beteiligen, erläutert Rossello das Joint-Venture. Im Markt würden sich viele andere Fluggesellschaften auf das Einzelplatzgeschäft verlagern.

Seit kurzem gibt es bei Sundair auch die Möglichkeit, Flugtickets direkt auf der Airline-Webseite zu buchen. Das ist allerdings laut Rossello nicht der Fokus der neuen Ferienfluggesellschaft. "Sundair ist vor allem ein Partner für Reiseveranstalter."

Start wird um drei Monate nach hinten geschoben

Aktuell steht bei Sundair die Flottenplanung auf der Agenda, bevor der Flugbetrieb zum Juli aufgenommen werden soll. Bis dahin soll auch die Flugbetriebslizenz (AOC) stehen. Die Airline hatte gerade bekanntgegeben, den ursprünglich anvisierten Start um drei Monate nach hinten zu verschieben und statt mit Flugzeugen des Typs Airbus A319 mit größeren A320-Flugzeugen zu starten.

© Screenshot: airliners.de, Lesen Sie auch: Sundair will Flugzeug am Flughafen Kassel-Calden stationieren

Als Grund für die Verschiebung nannte der Sundair-Chef jetzt die Aussicht auf "sehr attraktive und neue" Leasingflugzeuge, die von Latam angemietet würden. Gemeinsam mit Schauinsland habe man daher einen späteren Start in Kauf genommen.

Fix sind bereits die ersten zwei Maschinen, über das dritte Flugzeug wird derzeit noch verhandelt. Für den Sommerflugplan hat Sundair Flüge in klassische Urlaubsregionen wie beispielsweise Spanien, Griechenland, Bulgarien, die Türkei und Ägypten geplant.

Von: dh
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  • Arina Freitag, Airport Stuttgart will mehr Europa-Flüge anbieten

    Nach dem Aus von Air Berlin muss der Flughafen Stuttgart umplanen und hofft schon bald, neue Ziele nach Osteuropa und Italien anbieten zu können. Auch einen anderen Kontinent hat der Airport im Blick.

    Vom 06.12.2017
  • Flugzeug von Easyjet: Der Low-Cost-Carrier hat zunächst vier innerdeutsche Routen ab Tegel geplant. Das plant Easyjet in Tegel

    Der britische Billigflieger kommt an den Berliner Cityairport: Am 5. Januar hebt Easyjet in Tegel ab - jetzt sind auch die ersten 19 Strecken bekannt, inklusive innerdeutscher Routen. Die Einzelheiten.

    Vom 06.12.2017
  • Iata-Chef Alexandre de Juniac. Iata kritisiert EU-Fluggastrechte

    Die Iata rügt die EU für Entschädigungsregelungen bei Flugverspätungen: Niemand solle die Fehler der EU kopieren. Gleichzeitig korrigiert der Verband die Prognosen für 2017.

    Vom 05.12.2017

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus