Studie bescheinigt Sicherheitsscannern hohe Akzeptanz

08.08.2016 - 17:07 0 Kommentare

Rund drei Viertel aller Flugreisenden sprechen sich für den Einsatz von Sicherheitsscanner an Flughäfen aus. Und auch sonst sind Passagiere, wenn es um die Sicherheit geht, modernen Technologien gegenüber aufgeschlossen.

Auf dem Monitor eines Körperscanners werden verdächtige Stellen angezeigt.  - © © dpa - Oliver Berg

Auf dem Monitor eines Körperscanners werden verdächtige Stellen angezeigt. © dpa /Oliver Berg

Wenn es um Fragen der Sicherheit geht, vertrauen Flugreisende auch auf technische Lösungen. Laut einer Untersuchung des Digitalverbandes Bitkom befürworteten 94 Prozent der Befragten die allgemeine Kamera-Überwachung an den Airports. 85 Prozent sprachen sich zudem für den Einsatz von Spezialkameras zur Erkennung von unbeaufsichtigtem Gepäck, wie Bitkom jetzt mitteilte.

Auch die Ganzkörper- beziehungsweise Sicherheitsscanner fanden einen hohen Akzeptanzwert: Rund drei Viertel der Flugreisenden (72 Prozent) befürworteten den Einsatz dieser Geräte. Auch andere, moderne Technologien erreichten hohe Zustimmung. 64 Prozent der Befragten haben laut der repräsentativen Studie mit dem Einsatz von Gesichtserkennung-Software kein Problem, 56 Prozent sind für Fingerabdruck-Scanner und gut jeder Zweite für Iris-Scanner.

Zwar gehöre die Kamera-Überwachung schon heute zum Standard an deutschen Flughäfen, andere digitale Sicherheits-Technologien würden dagegen noch nicht flächendeckend genutzt, schätzte Bitkom ein. "Hier müssen die Flughäfen aufholen. Körperscanner beispielsweise können, anders als Metalldetektoren, auch gefährliche Flüssigkeiten erkennen und sind daher absolut sinnvoll", teilte Marc Bachmann, Bereichsleiter Luftfahrt bei Bitkom, mit.

© dpa, Marcus Brandt Lesen Sie auch: Moderne Sicherheitsscanner bald auch in Tegel und Schönefeld

Von: gk
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