Staatsanwaltschaft bestätigt: Wrackteil stammt von MH370

03.09.2015 - 17:25 0 Kommentare

Das gefundene Wrackteil einer Boeing 777 gehört zum vermissten Flug MH370. Das haben die französischen Ermittler jetzt bestätigt. Ein Beweis brachte Gewissheit.

Das von Muscheln übersäte Teil eines Flugzeugs, das Ende Juli 2015 auf der Insel La Réunion angeschwemmt wurde.

Das von Muscheln übersäte Teil eines Flugzeugs, das Ende Juli 2015 auf der Insel La Réunion angeschwemmt wurde.
© dpa - Zinfos974

Das von Muscheln übersäte Teil eines Flugzeugs, das Ende Juli 2015 auf der Insel La Réunion angeschwemmt wurde.

Das von Muscheln übersäte Teil eines Flugzeugs, das Ende Juli 2015 auf der Insel La Réunion angeschwemmt wurde.
© dpa - Zinfos974

Die auf der französischen Insel La Réunion angeschwemmte Flügelklappe stammt vom vermissten Malaysia-Airlines-Flug MH370. Dies bestätigte die weitergehende Untersuchung des Wrackteils, wie die Pariser Staatsanwaltschaft jetzt bekannt gab.

Den Beweis erbrachte demnach eine Seriennummer in der Flügelklappe, die am 29. Juli auf der Insel im Indischen Ozean gefunden worden war. Die malaysische Regierung war sich schon kurz danach sicher, dass das Flaperon zur verschollenen Boeing gehört. Die französischen Ermittler waren zurückhaltender. Sie hatten von einer "sehr starken Vermutung" gesprochen.

© dpa/EPA, PATRICK BECOT/FAZSOI Lesen Sie auch: MH370-Suchgebiet wird trotz Kieler Analyse nicht verändert

MH370 war am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur in Malaysia nach Peking mit 239 Menschen an Bord vom Kurs abgewichen und spurlos verschwunden. Das Wrack wird seit Monaten in einem 120.000 Quadratkilometer großen Korridor rund 2000 Kilometer westlich von Perth an der australischen Westküste gesucht.

Von: ch, dpa
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

  • Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. Fraport-Chef Schulte reagiert auf Spohr-Vorschlag

    Lufthansa-Chef Spohr bringt als mögliche Antwort auf die Probleme im Luftverkehr eine Deckelung der Eckwerte ins Gespräch. Fraport-Chef Schulte erteilt dem eine Absage und skizziert, wann Frankfurt wie wachsen will.

    Vom 13.09.2018
  • Viele verschiedene Airlines waren in diesem Sommer am Himmel zu sehen - hier 15 von ihnen plus die verschwundene Air Berlin. So performten die Airlines im Sommer

    Bilanz 30 Prozent mehr Flüge als im Sommer 2017 haben die 15 wichtigsten Airlines auf dem deutschen Markt in diesem Sommer angeboten. Gleichzeitig wuchsen auch die Probleme massiv. Mit schweren Folgen.

    Vom 26.10.2018
  • Leere Schalter von Ryanair. Ryanair wird großflächig bestreikt

    Seit drei Uhr in der Nacht halten die Piloten in fünf europäischen Ländern Ryanair am Boden. Die Airline strich wegen der Streiks hunderte Flüge, sagt aber auch, dass sich die Lage im Laufe des Tages beruhigen soll.

    Vom 10.08.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus