Spanischer Flughafenbetreiber Aena will im Februar an die Börse gehen

23.01.2015 - 10:17 0 Kommentare

Eines der größten Privatisierungsprojekte in Spanien startet in wenigen Tagen. Der Teil-Börsengang des Flughafenbetreibers Aena wurde von der konservativen Regierung in Madrid gebilligt.

Fluggäste am Flughafen Madrid-Barajas - © © dpa -

Fluggäste am Flughafen Madrid-Barajas © dpa

Die mehrfach verschobene Teilprivatisierung der spanischen Flughafen-Verwaltungsbehörde Aena findet nun endgültig am 11. Februar statt. Der Börsengang, bei dem 28 Prozent des Kapitals verkauft werden sollen, wurde am Freitag auf einer Kabinettssitzung der konservativen Regierung in Madrid gebilligt. Weitere 21 Prozent der Anteile Aenas werden per Direktverkauf an drei bereits ausgewählte «stabile» Großanleger veräußert. 51 Prozent bleiben in staatlicher Hand.

Ursprünglich sollte der Börsengang bereits im vergangenen November über die Bühne gehen, jedoch verzögerten "Formfehler" den Prozess: Die Verantwortlichen in den Behörden hatten schlichtweg vergessen, eine öffentliche Ausschreibung für die Rolle des Auditors vorzunehmen.

Das Vorhaben ist das größte Privatisierungsprojekt in Spanien seit dem gescheiterten Verkauf der Lotteriegesellschaft vor drei Jahren. Aena verwaltet alle größeren Airports des Landes und ist damit einer der größten Flughafenbetreiber der Welt. Laut den bislang veröffentlichen Zahlen für die ersten neun Monate des vergangenen Jahres konnte Aena Umsatz und operativen Gewinn deutlich steigern.

Von: dpa-AFX
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  • Lothar Holder (Mitte) und Friedrich Hesemann (2.v.r.) von Goldhofer mit dem Team von "Flite Line" Mike Magnotti (1.v.l), John Biagi (2.v.l) und Michael Collazo (1.v.r). Goldhofer übernimmt US-Partner Flite Line

    Goldhofer hat seinen langjährigen US-Vertriebs- und Servicepartner Flite Line übernommen. Die neu gegründete Goldhofer Inc. soll von Delaware aus die Basis für eine Expansion im weltweit größten Markt für Ground Support Equipment Nordamerika sein, wie das Unternehmen mitteilte.

    Vom 06.10.2017
  • Leitwerk einer Boeing 747-400 der South African Airways Staatlicher Notkredit für South African Airways

    Das Star-Alliance-Mitglied South African Airways bekommt zur Abwendung einer Zahlungsunfähigkeit einen Notkredit der Regierung über drei Milliarden Rand (210 Mio Euro). SAA fliegt unter anderem täglich von Johannesburg nach Frankfurt und München.

    Vom 04.10.2017

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus