Small Planet Airlines baut Deutschland stark aus

26.09.2017 - 12:10 0 Kommentare

Small Planet Airlines sieht große Wachstumschancen in Deutschland. Mit einer Verdopplung der Flotte will der deutsche Ableger der litauische Airlinegruppe auf den Rückzug der Air Berlin an großen Flughäfen reagieren.

Ein Airbus A320 der Small Planet Airlines. - © © AirTeamImages.com - Matthieu Douhaire

Ein Airbus A320 der Small Planet Airlines. © AirTeamImages.com /Matthieu Douhaire

Die deutsche Small Planet Airlines will zum kommenden Sommerflugplan stark expandieren. Von aktuell vier Flugzeugen soll die Flotte auf zehn Maschinen anwachsen. Die Ferienfluggesellschaft fliegt unter anderem für die Reiseveranstalter Tui, Thomas Cook und FTI.

"Jetzt ist die Zeit, an den deutschen Primärflughäfen zu starten", sagte Small-Planet-Airlines-CEO Kristijonas Kaikaris. Neue Basen würden aktuell in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn und Leipzig-Halle aufgebaut. Im Flugprogramm stehen den Angaben nach vor allem spanische und griechische Warmwasserdestinationen. Aktuell sucht die Airline neue Mitarbeiter in Cockpit und Kabine.

Die Erweiterung der Kapazitäten um mehr als das Doppelte wird unter anderem von der ungewissen Zukunft der Air Berlin getragen. Bereits im Winter startet die Charterairline im Auftrag von FTI von Frankfurt, München, Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Hannover, Stuttgart, Leipzig und Weeze nach Malta und Ägypten.

Für Reiseveranstalter will die deutsche Tochter der litauische Airlinegruppe "europäische Qualität" zu "großartigen Preisen" anbieten. Die Reaktionen aus der Branche würden zeigen, dass sich die Investition in eine deutsche Betriebsgenehmigung gelohnt hätten, so Kaikaris. Neu seien unter anderem Verträge mit DER-Touristik.

Die deutsche Small Planet Airlines war 2016 zwei Airbus A320 an den Start gegangen. Die Small-Planet-Airlinegruppe verfügt neben einer Flugbetriebsgenehmigung in Litauen und Deutschland auch über eine polnische Zulassung. Die aktuell 22 Flugzeuge sind zudem in den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien, Italien und auf Zypern stationiert.

Von: dh
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