Wachstumspläne in Bern

SkyWork: Fitmachen für Partnerschaften

17.10.2012 - 17:13 0 Kommentare

Die schweizerische SkyWork Airlines macht sich nach einem von Wachstum geprägten Jahr fit für mögliche Partnerschaften mit größeren Fluggesellschaften. Dabei will die Airline ihren Prinzipien aber treu bleiben.

Dornier 328 der Skywork Airlines - © © AirTeamImages.com - Tom Kool

Dornier 328 der Skywork Airlines © AirTeamImages.com /Tom Kool

SkyWork Airlines will in Zukunft mit größeren Fluggesellschaften kooperieren. Das sagte SkyWork-CEO Tomislav Lang im airliners.de-Interview am Mittwoch am Rande einer Pressekonferenz in Bern.

"Ja wir werden mit anderen Airlines sprechen." sagte Lang. Bis Ende März wolle die Airline dazu auch die IOSA-Zertifizierung abgeschlossen haben. Zudem prüfe sie einen Beitritt zur IATA und entwickle ein Frequent-Flyer-Programm.

Damit öffnet SkyWork die Tore zu Airline-Partnerschaften mittels Interlining und Codesharing. Dabei wolle SkyWork seine Eigenständigkeit nicht aufgeben und auch weiterhin die eigene Marke und die Heimatbasis Bern nicht aufgeben. Mehr zur SkyWork-Strategie erfahren Sie im Video-Interview:

SkyWork strebt derweil für dieses Jahr die Zahl von 230.000 Passagieren an. Das bedeute laut Lang eine Steigerung um 235 Prozent zum Vorjahr. Bereits in den ersten drei Quartalen seien 158.000 Fluggäste befördert worden. Die durchschnittliche Sitzauslastung betrug in dem Zeitraum 56 Prozent. Die in diesem Jahr erstmals angebotenen Umsteigeverbindungen in Bern seien gut angenommen worden.

Die Pläne, ein ähnliches Konzept auch in Lugano umzusetzen, lägen dagegen vorerst auf Eis. Man habe sich leider mit allen Beteiligten aus Politik und Wirtschaft noch nicht einigen können. "Wir mussten Lugano daher vorerst zurückstellen, weil es aufgrund der Flottenplanung notwendig war, jetzt eine Entscheidung zu fällen" , sagt Lang.

Dabei baut SkyWork weiterhin auf den bestehenden Flottenmix aus Bombardier Q400 und Dornier 328. Der Einsatz von größeren Jets oder ein zuvor erwogener Umstieg von der Q400 auf die kleinere Q300 seien derzeit keine Optionen mehr. Vielmehr soll zum Dezember eine weitere Dornier 328 in den Linieneinsatz gehen.

Von: airliners.de
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