Schweizer Regional-Airline Skywork erhält unbefristete Betriebsbewilligung

01.11.2017 - 08:49 0 Kommentare

Sie kann wieder abheben: Die Schweizer Regional-Airline Skywork bekommt die unbefristete Betriebsbewilligung. Auf die Gerüchte über die Übernahme von zwei Air-Berlin-Käufern angesprochen, weicht sie aus.

Bombardier-Maschine der Skywork. - © © AirTeamImages.com - Jan Severijns

Bombardier-Maschine der Skywork. © AirTeamImages.com /Jan Severijns

Skywork hat die unbefristete Betriebsbewilligung erhalten. Somit kann die finanziell angeschlagene Schweizer Regional-Airline nach drei Tagen Zwangspause wieder abheben. Die Luftfahrtbehörde BAZL begründete dies damit, dass das Unternehmen die erforderlichen Finanzierungsnachweise für die kommenden zwölf Monate erbracht habe.

Skywork hatte ihre Flüge seit Sonntag aussetzen müssen, weil die Behörde wegen fehlender Finanzierung die Betriebsbewilligung nicht über die Sommerflugplanperiode hinaus verlängert hatte. Airline-Chef Martin Inäbnit gab sich zu Wochenbeginn jedoch optimistisch, dass schnell eine Lösung gefunden werde: "Wir wollen nach wie vor den Finanzierungsnachweis erbringen und den Flugbetrieb weiter führen." Bestehende Buchungen für den Winter seien daher auch noch nicht storniert worden.

Kein Dementi zu Übernahme-Gerüchten

Die Vorbereitungen zur Übernahme Skyworks durch Zeitfracht und Nayak, über die airliners.de am Montag exklusiv berichtet hatte, wurden in der Mitteilung der Schweizer jedoch nicht explizit dementiert. Auf Nachfrage hieß es dazu lediglich: " Tatsache ist, dass SkyWork Airlines für die kommende Expansionsphase mit einem Betriebskredit ausgestattet wurde, was eine normale und übliche Art ist, Zukunftsinvestitionen zu finanzieren."

© Jiri Benesch, Lesen Sie auch: Air-Berlin-Bieter prüfen Skywork-Übernahme

Skywork fliegt in der Wintersaison acht Destinationen an, darunter Berlin, München, Hamburg und Wien. Mit fünf Flugzeugen und etwa 120 Mitarbeitern hat die Airline in diesem Jahr nach eigenen Angaben 140.000 Passagiere transportiert. Sie hat ihre Homebase am Flughafen Bern.

Von: cs
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