Sita empfiehlt Funktechnologie bei Gepäck-Nachverfolgung

19.10.2016 - 16:40 0 Kommentare

Fehlgeleitetes Gepäck ist nicht nur für Passagiere sondern auch für die Fluggesellschaften ein Problem. Abhilfe schaffen und enorm Kosten sparen könnte eine bestimmte Technologie, sagen Sita-Experten.

Gepäckbänder am Flughafen - © © dpa - Kai Remmers

Gepäckbänder am Flughafen © dpa /Kai Remmers

Die Nachverfolgung von Gepäckstücken in Echtzeit könnte der Luftfahrtindustrie helfen, in den nächsten sieben Jahren mehr als drei Milliarden US-Dollar (rund 2,7 Milliarden Euro) weltweit einzusparen. Zu diesem Ergebnis sind der IT-Anbieter Sita und die International Air Transport Association (Iata) gekommen, wie es jetzt in einer Sita-Mitteilung hieß. Die entsprechende Studie gibt es hier.

Ermöglichen würde dies die weltweite Bereitstellung von RFID-(Radio Frequency Identification)-Technologie. Mit einem entsprechendem Transponder - einem Funketikett - am Gepäck der Fluggäste ließe sich dieses während der Reise in Echtzeit detailliert nachverfolgen. Laut der Studie könnte mittels RFID die Menge des fehlgeleiteten Gepäcks bis zum Jahr 2022 um bis zu 25 Prozent gesenkt werden.

Die Kosten für den RFID-Einsatz werden von der Sita mit 10 US-Cent (9 Euro-Cent) pro Passagier angegeben. Das Doppelte würde die Technologie allerdings an Einsparungen bringen. Sie unterstütze zudem die Resolution 753 der Iata, die ab 2018 Airlines dazu verpflichtet, jedes Gepäckstück von Anfang bis Ende im Auge zu behalten.

© dpa, Marius Becker Lesen Sie auch: Passagiere ärgern sich am meisten über die Gepäckausgabe

Laut dem aktuellen "Sita Baggage Report", hat der Einsatz moderner Technologien wie beispielsweise RFID dazu beigetragen, die Zahl der jährlich falsch verladenen Stücke um 50 Prozent gegenüber dem Rekordwert von 46,9 Millionen im Jahr 2007 zu senken, wie Sita weiter informierte.

Von: gk
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