Sicherheitssystem ist nun für gesamte Airbus-Flotte zugelassen

28.07.2015 - 14:07 0 Kommentare

Airbus hat jetzt die EASA-Zulassung für den Einsatz des Runway Overrun Prevention System (ROPS) in den Flugzeugen des Typs A330 erhalten. Damit ist das System nun in allen Airbus-Flugzeugen zugelassen.

Ein Flugzeug des Typs Airbus A330. - © © Airbus -

Ein Flugzeug des Typs Airbus A330. © Airbus

Das Runway Overrun Prevention System (ROPS) hat jetzt die Zulassung der European Aviation Safety Agency (EASA) für Flugzeuge des Typs A330 erhalten. Damit ist das System in allen Airbus-Flugzeugen zugelassen, wie der Flugzeugbauer informierte. Korean Air wird in den kommenden Monaten der erste A330-Betreiber sein, der das ROPS in seinen A330 nutzt.

Das patentierte System berechnet in Echtzeit den benötigten Landeweg und vergleicht die Daten mit den Gegebenheiten vor Ort. Dazu werden Faktoren wie zum Beispiel die Beschaffenheit der Landebahn, Wetterbedingungen wie Wind und Temperatur sowie das Flugzeuggewicht zueinander ins Verhältnis gesetzt. Stellt das System Abweichungen zu den für die Landung benötigten bedingungen fest, wird die Crew mit Sprachbefehlen und akustischen Signalen darauf aufmerksam gemacht.

ROPS wurde von der EASA im Oktober 2009 als erstes für den Airbus A380 zugelassen und ist heute bei den meisten Maschinen dieses Typs im Einsatz, teilte der Flugzeugbauer weiter mit. Beim A350 gehört das Sicherheitsystem zur Grundausstattung. Seit August 2013 ist es auch für Flugzeuge der A320-Familie zertifiziert.

So genannte Runway Excursions - also das seitliche Abweichen des Flugzeugs von der Landebahn oder das Überrollen des Endpunkts - sind nach Airbus-Angaben in den vergangenen Jahren zum Hauptgrund für Flugzeugverluste in der zivilen Luftfahrt geworden.

Von: gk
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