Airbus A320 mit "Blended Winglets" der Firma Aviation Partners
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Grafik eines AIrbus A320 mit Sharklets
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Airbus wird die Ende 2009 erstmals angekündigten großen Winglets für die A320- und A320neo-Familie ab 2013 auch als Retrofit für ältere Maschinen anbieten. Zunächst hatte Airbus die "Sharklets" nur als Option bei Neubestellungen im Angebot.
Airbus kündigte die Retrofit-Option für Flugzeuge der Typen A319, A320 und A321 (also nicht für den A318) am Dienstag in Le Bourget an. Mit JetBlue präsentierte der europäische Flugzeugbauer auch gleich den ersten Großkunden für die "Sharklet"-Nachrüstung. Der US-amerikanische Billigflieger werde alle Airbus-Maschinen der Flotte mit Winglets nachrüsten lassen.
Die neuen Flügelspitzen sollen bei Airbus rund 3,5 Prozent Treibstoff einsparen. Alternativ kann die Reichweite oder auch die Nutzlast gesteigert werden. Zudem können mit "Sharklets" ausgestattete Maschinen steiler steigen und reduzieren dadurch den Lärm am Boden. Die Kosten für die Umrüstung liegen bei rund einer Million Dollar pro Maschine.
Ob Airbus die Umrüstung selbst übernimmt oder einen Dienstleister mit der Aufgabe betreut, ist noch nicht entschieden. Eine Testmaschine ist nach Airbus-Angaben bereits mit den neuen Winglets ausgerüstet. Testflüge sollen in naher Zukunft beginnen. Die bei Airbus "Sharklets" genannten Winglets werden in Korea bei "KAL Aerospace" gefertigt.
Bereits 2008 hatte Airbus auch die "Blended Winglets" des Boeing -Zulieferers Aviation Partners testweise an einem Flugzeug installiert (s. Foto). Aviation Partners bietet Umrüstsätze für die Boeing BBF, 737, 757 und 767 sowie für verschiedene Businessjets an. Im Jahr 2000 war Hapag Lloyd die erste Airline, die eine Boeing 737 mit nachgerüsteten "Blended Winglets" flog.
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