Schlechtes Wetter behindert MH370-Suche im Indischen Ozean

21.03.2014 - 08:37 0 Kommentare

Schlechtes Wetter im Suchgebiet südwestlich von Australien gestaltet die Suche nach möglichen Wrackteilen der verschollenen Malaysia-Airlines-Boeing schwierig. Heute stoßen weitere Schiffe in die Region vor.

Die australische Air Force sucht mögliche MH370-Wrackteile im Indischen Ozean rund 2500 Kilometer süd-westlich von Perth.

Die australische Air Force sucht mögliche MH370-Wrackteile im Indischen Ozean rund 2500 Kilometer süd-westlich von Perth.
© AMSA

Nahe dieses Suchabschnitts südwestlich von Australien wurden Objekte auf Satellitenbildern gefunden.

Nahe dieses Suchabschnitts südwestlich von Australien wurden Objekte auf Satellitenbildern gefunden.
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Die Satellitenbilder von Objekten im Indischen Ozean, veröffentlicht von der Australischen AMSA.

Die Satellitenbilder von Objekten im Indischen Ozean, veröffentlicht von der Australischen AMSA.
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Die Satellitenbilder von Objekten im Indischen Ozean, veröffentlicht von der Australischen AMSA.

Die Satellitenbilder von Objekten im Indischen Ozean, veröffentlicht von der Australischen AMSA.
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MH-370-Suche per Flugzeug über dem Indischen Ozean vor Australien.

MH-370-Suche per Flugzeug über dem Indischen Ozean vor Australien.
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MH-370-Suche per Flugzeug über dem Indischen Ozean vor Australien.

MH-370-Suche per Flugzeug über dem Indischen Ozean vor Australien.
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MH-370-Suche per Flugzeug über dem Indischen Ozean vor Australien..

MH-370-Suche per Flugzeug über dem Indischen Ozean vor Australien..
© AMSA

Insgesamt vier Suchflugzeuge werden sich auch heute an der Suche nach den auf Satellitenbildern möglicherweise als Flugzeug-Wrackteile identifizierten Objekten, teilte Amsa mit. Gestern hatten bereits Flugzeuge erfolglos in dem rund 23.000 Quadratkilometer großen Gebiet nach den Objekten gesucht. Schlechte Sicht und Regen hätten die Suche stark eingeschränkt.

Vor Ort ist bereits ein norwegisches Frachtschiff, das seit den Morgenstunden nach den Objekten Ausschau hält. Am Abend soll ein weiteres Frachtschiff in der Region eintreffen. Insgesamt werden sechs Frachtschiffe und zwei Militärschiffe an der Suche teilnehmen. Sie werden in den kommenden Tagen nacheinander vor Ort erwartet.

Suche mit vielen Rückschlägen

Die Hoffnung auf ein Zeichen von der verschollenen Maschine ist groß. Die Satellitenbilder der möglichen Wrackteile seien von Spezialisten analysiert worden und als «für die Suche relevante identifiziert» worden, sagte gestern australiens Premierminister Tony Abbott.

Das größte gesichtete Trümmerteil messe 24 Meter, sagte gestern AMSA-Direktor John Young. Daneben sei ein weiteres, kleineres rund fünf Meter großes Teil gesichtet worden. Die Bilder der Objekte lassen keine genauen Konturen erkennen. Young versuchte, die Erwartungen möglichst niedrig zu halten. Es könne sich auch etwa um über Deck gegangene Container handeln.

© Lufthansa Lesen Sie auch: Australien überprüft mögliche MH370-Trümmer im Indischen Ozean

Chinesische Satelliten hatten bereits kurz nach dem Verschwinden des Flugzeugs im Golf von Thailand ähnliche Opjekte aufgespürt, die sich dann aber doch nicht als Trümmer des Flugzeuges herausstellten. Damals war man noch davon ausgegangen, dass das Flugzeug östlich von Malaysia abgestürzt sei. Auch ein von der vietnamesischen Küstenwache fotografierte Objekt, das sehr nach einer Tür mit Flugzeugfenster aussah, stellte sich später als Stück Holz heraus. Ein vermeintliches Rettungsboot, das eine Flugzeugbesatzung im Meer vor Vietnam erspäht haben wollte, entpuppte sich als Hülle einer Kabeltrommel.

Die Boeing 777-200 von Malaysia Airlines (Registrierung 9M-MRO) war vor rund zwei Wochen auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking rund 40 Minuten nach dem Start in Reiseflughöhe unterwegs, als es über dem Golf von Thailand von den Radarschirmen verschwand. Alle Meldungen zum Thema...

Von: dpa, airliners.de
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