Jahresbilanz

SAS fliegt weiter rote Zahlen ein

12.12.2012 - 15:24 0 Kommentare

Die skandinavische SAS hat in ihrem verkürzten Geschäftsjahr wieder hohe Verluste eingeflogen. Das Unternehmen hofft aber nach radikalen Sparbeschlüssen auf Besserung.

Flugzeugschlepper mit SAS MD-82 am Flughafen Arlanda - © © dpa/Johan Nilsson -

Flugzeugschlepper mit SAS MD-82 am Flughafen Arlanda © dpa/Johan Nilsson

Die halbstaatliche SAS Scandinavian Airlines meldete am Mittwoch in Stockholm für die Monate Januar bis Oktober einen Nettoverlust von 985 Millionen schwedischen Kronen (114 Mio Euro) gegenüber einem Plus von 338 Millionen Kronen im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg von 35 Milliarden auf 36 Milliarden Kronen.

Der seit Jahren angeschlagene Konzern hatte den Beschäftigten im November mit der Drohung einer möglichen Insolvenz Einkommensminderungen von bis zu 15 Prozent abgerungen. SAS-Chef Rickard Gustafson begründete die Verluste im abgelaufenen Geschäftsjahr mit hohen Kosten für die eingeleiteten Umstrukturierungen. Ohne Sonderausgaben sei ein bescheidener Vorsteuergewinn von 23 Millionen Kronen erreicht worden.

Gustafson meinte weiter, nach einem saisonal bedingt wahrscheinlich «extrem schwachen» Quartal von November bis Januar rechne SAS mit schwarzen Zahlen im kommenden Jahr. Das Unternehmen stellt sein Geschäftsjahr vom Kalenderjahr auf die Zeit vom 1. November bis 31. Oktober um.

Von: dpa-AFX
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