Branchenagenda

Ryanair-Gespräche und LGW-Übernahme

18.12.2017 - 08:00 0 Kommentare

Quo vadis Billigflieger? Ryanair kündigt für diese Woche Gespräche mit Pilotengewerkschaften angesetzt. Indes blickt Lufthansa nach Brüssel: Kommt die Erlaubnis für den LGW-Kauf? Die Termine der Vorweihnachtswoche.

Irischer Billigflieger: Wohin steuert Ryanair? Foto: © AirTeamImages.comges.com, Dirk Grothe

Während sich Eurowings und die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit hierzulande nach airliners.de-Informationen bei Gespräche über einen "Tarifvertrag Wachstum" annähern haben, gibt es wohl auch in Österreich neue Verhandlungen. Wie es aus Kreisen heißt, führen Eurowings Europe und die Gewerkschaft Vida am Dienstag (19. Dezember) wieder offiziell Gespräche über einen Tarifvertrag bei der österreichischen Eurowings-Tochter.

Im Oktober waren die Verhandlungen gescheitert, im November soll es dem Vernehmen nach eine Schlichtung unter Führung der österreichischen Wirtschaftskammer gegeben haben. Eurowings Europe ist bislang tariflos. Bei ihr sollen viele ehemalige Air-Berlin-Mitarbeiter angestellt werden.

Ihre Terminhinweise

airliners.de gibt am Anfang der Woche immer einen Ausblick auf die neue Luftfahrtwoche. Hinweise auf Termine und Veranstaltungen können Sie uns gern an news@airliners.de senden.

Bei Billigflieger Ryanair bleibt das befürchtete Chaos vor Weihnachten wohl aus: Nach dem kurzfristig abgesagten Pilotenstreik in Italien vergangene Woche, haben nun auch die irische Gewerkschaft Ialpa und die portugiesische Spac ihre beim Low-Cost-Carrier geplanten Streiks Mitte der Woche abgesagt. Denn Ryanair hat für Dienstag und Mittwoch (20. Dezember) Gespräche mit den Pilotengewerkschaften angesetzt. Doch auch die deutsche VC droht mit Streik.

© AirTeamImages.com, Simone Ciaralli Lesen Sie auch: "Personalprobleme sind der Hauptgrund" Interview

Es war das Thema der vergangenen Woche: Lufthansa lässt Niki fallen. Die österreichische Air-Berlin-Tochter schlittert daraufhin in die Pleite und soll im Schnelltempo gerettet werden. Nun schielt der Kranich-Konzern noch auf die LGW und ihre wertvollen innerdeutschen Slots und bietet dafür 18 Millionen Euro. Voraussichtlich am Donnerstag (21. Dezember) wird die EU-Kommission am Ende von Phase eins des Fusionskontrollverfahrens bekannt geben, ob der Deal so über die Bühne gehen darf. Aber Vorsicht: Das Bundeskartellamt befindet sich schon in Lauerstellung.

Drei neue Kolumnen

Aus redaktioneller Sicht können sich die Leser von airliners.de in der Woche vor Weihnachten auf neue Ausgaben folgender Kolumnen freuen:

Von: airliners.de
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