Eine Boeing 737-800 der Ryanair © AirTeamImages.com
Airport-Chef Werner Bosslet betonte, dass der rund 30 Kilometer entfernte Flughafen in Saarbrücken keine Konkurrenz darstelle, da die britische Hauptstadt von dort aus nicht angeflogen werde. «Es ist gut für die Region, dass nun auch London angeboten wird», sagte Bosslet. Er rechne damit, dass sowohl Touristen als auch Geschäftsreisende das neue Angebot nutzen werden.
Saarbrücken gibt sich gelassen
Im saarländischen Wirtschaftsministerium sieht man das neue Angebot im benachbarten Zweibrücken gelassen. Es ist dadurch «keine erneute Konkurrenzsituation» entstanden, sagte Ministeriumssprecher Holger Schmitt. Die Luxair-Verbindung von Saarbrücken-Ensheim nach London sei viel stärker auf Geschäftsreisende ausgerichtet gewesen. Die unlängst erfolgte Einstellung der Strecke sei nur vorübergehend und liege an Engpässen von Luxair beim Fluggerät, sagte der Ministeriumssprecher.
Luxair hatte Anfang Oktober bekanntgegeben, dass die Airline wegen eines Ausbaus der Kapazitäten zwischen Saarbrücken und München die Verbindung Saarbrücken-London City sowie die Wochenendverbindung nach Rom vorübergehend einstelle. Gespräche über eine mögliche Kooperation zwischen den Flughäfen in Saarbrücken und Zweibrücken waren Anfang 2007 von rheinland-pfälzischer Seite abgebrochen worden.
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