Boeing 737-800 der Ryanair am Flughafen Köln-Bonn
© Köln Bonn Airport
Verabschiedung des Ryanair-Erstflugs nach Palma de Mallorca am 15. Mai 2012 auf dem Flughafen Köln-Bonn.
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Boeing 737-800 der Ryanair am Flughafen K
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Passagiere verlassen am Flughafen Köln-Bonn eine Maschine der Ryanair
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Die irische Ryanair ist am Dienstag am Köln Bonn Airport eingetroffen. Europas größte Low-Cost-Airline steuert die Rheinmetropole fortan sechs Mal wöchentlich ab Girona und täglich ab Palma de Mallorca. Die Buchungen für beide Strecken seien mehr als zufriedenstellend und ein hervorragender Start für Ryanair in Köln/Bonn, sagte Henrike Schmidt, Sales&Marketing-Managerin der Airline. Flughafen-Marketingleiter Uli Stiller sagte: „Ryanair ist eine sehr sinnvolle Ergänzung unseres Airline-Angebots und ich bin sicher, dass dies von unseren Kunden sehr gut angenommen wird“.
Die Flüge nach Palma starten montags um 12.55 Uhr, dienstags bis sonntags um 9.55 Uhr. Nach Girona fliegt Ryanair täglich außer samstags. Die Abflugzeiten an den einzelnen Tagen sind unterschiedlich und liegen zwischen 10.10 und 20.05 Uhr.
Flughafen-Chef Michael Garvens war bei der Erstflugveranstaltung nicht zugegen – wohl aus Rücksicht auf Germanwings, die am Köln Bonn Airport ein Drehkreuz unterhält, vermutet die „Financial Times Deutschland“ (Dienstag). Pikanterweise fliegt Ryanair auf den beiden Strecken in direkter Konkurrenz. Zwar sehen die Iren ein Passagierpotential von 200.000 zusätzlichen Fluggästen für den Airport, doch Germanwings hätte schon im Vorfeld ihrer Verstimmung deutlich Ausdruck gegeben und gedroht, Frequenzen aus dem Markt zu nehmen. Somit könnte Garvens am Ende mit einem Passagierschwund konfrontiert sein. Zudem hätte er es unterlassen, Germanwings rechtzeitig über die Ankunft des Konkurrenten zu informieren, schreibt die FTD.
Schon im vergangenen Jahr hatte der Flughafen Köln-Bonn mit 9,6 Millionen Passagieren einen Rückgang von zwei Prozent verzeichnet. Dies war vor allem auf eine Angebotsausdünnung der Air Berlin zurückzuführen. Doch auch die Luftverkehrsabgabe macht dem Airport zu schaffen. So weichen Passagiere in der Grenzregion zunehmen zunehmend nach Belgien oder die Niederlande aus, weil die Tickets dort günstiger sind.
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