Rundschau

Ryanair benennt 737 Max um und Ju-Air will wieder starten

06.06.2019 - 17:57 0 Kommentare

Ryanair nennt ihre Boeing 737 Max jetzt "Gamechanger", meint damit aber nicht Zulassungsverfahren, sondern den Umweltschutz. Derweil will Ju-Air mit neuen Motoren wieder in die Luft. Unsere Übersicht der täglichen Kurzmitteilungen und der Presseschau.

Eine Animation der Boeing 737 Max 200 in Ryanair-Livery. - © © Boeing -

Eine Animation der Boeing 737 Max 200 in Ryanair-Livery. © Boeing

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Das schreiben die Anderen

Die Low-Cost-Airline Ryanair nennt Boeings 737 Max, von der man 135 Stück bestellt hat, in einer Mitteilung nicht mehr Max sondern "737 Gamechanger" und positioniert sich im gleichen Atemzug als europäischer Vorreiter in Sachen Klimaschutz, schreibt die "Welt".

ADV-Präsident Stefan Schulte hat sich angesichts der Probleme am BER langfristig für zwei Berliner Flughäfen ausgesprochen. "In die Ferne gesprochen, benötigt Berlin vielleicht einen weiteren Flughafenstandort", zitiert ihn die "Berliner Morgenpost".

Der Zeitplan für Boeings neues Langstrecken-Modell 777-9 gerät unter Druck, da die neuen GE9X-Triebwerke, die größten zivilen Strahltriebwerke der Welt, Probleme machen und Testzyklen wiederholt werden müssen, schreibt "Air Transport World".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Die Randnotizen des Tages

Die drei Ju-52 der Ju-Air werden grundüberholt und bekommen neue Pratt-and-Whitney-Motoren vom Typ "Wasp R-1340". Wie das Unternehmen mitteilt, werde das Bundesamt für Zivilluftfahrt die zwei Jahre dauernden Arbeiten begleiten. Der Flugbetrieb soll im Frühling 2021 wieder aufgenommen werden.

Ju-52 der Ju-Air im Flug Foto: © Ju-Air

Der Onlinehändler Amazon hat eine Lieferdrohne vorgestellt und den ersten Einsatz in einigen Monaten angekündigt. Das "Prime Air" genannte Fluggerät hat 2,3 Kilogramm Nutzlast und eine Reichweite von 24 Kilometern, teilte der Konzern mit.

Die Umsätze der Unternehmen am Luftfahrtstandort Hamburg sind zwischen 2012 und 2017 um gut ein Drittel auf insgesamt 5,2 Milliarden Euro gestiegen. Das geht aus einer Markterhebung des VDI/VDE-Instituts und des Verbandes Hamburg Aviation hervor. Hamburg ist nach Seattle und Toulouse der drittgrößte Standort der zivilen Luftfahrtindustrie.

Der Flughafen München hat einen Verkaufsautomat für Familien mit Kleinkindern im Sicherheitsbereich in Terminal 2 aufgestellt. An der sogenannten "Kids' Care Station" gibt es ein Sortiment an Windeln, Babynahrung und Snacks, teilte der Flughafen mit.

Ab 1. September werden Easyjet-Flüge in Zürich wieder von Swissport abgefertigt. Das berichtet "abouttravel.ch". Die Airline ist seit drei Jahren bei AAS und hat nun mit Swissport einen 5-Jahresvertrag geschlossen.

Lufthansa hat ihre gesamte Langstreckenflotte mit mobilen EKG-Systemen ausgerüstet. Wie das Unternehmen mitteilt, können Flugbegleiter damit bei medizinischen Notfällen ein EKG aufzeichnen und zur Diagnose am Boden senden. Dadurch werde die Entscheidungsgrundlage bei medizinischen Zwischenfällen verbessert.

Lufthansa Cargo führt digitale Dienste ein, um ihre Frachtannahme und -auslieferung zu beschleunigen. Wie das Unternehmen mitteilte, wird es unter anderem Self-Service-Terminals, Apps und die digitale Übermittlung von Sendungsdaten geben.

Von: airliners.de
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