Streit um Marketing-Zuschüsse

Ryanair droht Fuerteventura mit Abzug

19.11.2008 - 16:48 0 Kommentare

Der irische Billigflieger Ryanair nimmt seine Strecken nach Fuerteventura aus dem Flugplan. Hintergrund sind Streitigkeiten über Marketingzuschüsse. Für Reisetermine nach dem 31. Januar 2009 werden keine Tickets mehr verkauft, sagte am Mittwoch eine Sprecherin des Unternehmens aus Dublin.

Eine Boeing 737-800 der Ryanair - © © AirTeamImages.com -

Eine Boeing 737-800 der Ryanair © AirTeamImages.com

Betroffen davon sind neun Abflughäfen in Europa, darunter Bremen, Hahn im Hunsrück und Weeze am Niederrhein. Hintergrund ist nach Darstellung von Ryanair, dass sich die örtliche Tourismusgruppe AIE (Agrupación de Interés Económico de Desarollo Turistico de Fuerteventura) nicht an eine gemeinsame Marketingvereinbarung gehalten habe. Dennoch hoffe das Unternehmen, «Fuerteventura als Destination halten zu können», sagte die Sprecherin.

Die Iren geben der AIE 30 Tage Zeit, "den Vertragsabsprachen nachzukommen". Sollten die Marketingverpflichtungen bis dann nicht erfüllt werden, müsse Ryanair den gesamten Flugbetrieb am Flughafen Fuerteventura "leider" zum 31. Januar 2009 einstellen.

Eine Frequenz von/nach Dublin wurde bereits am 6. November 2008 eingestellt. Die weiteren Streichungen würden die Strecken von/nach Birmingham, Bremen, Dublin, Weeze, East Midlands, Frankfurt-Hahn, Liverpool, London-Stansted und Shannon betreffen.

Von: dpa, airliners.de
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