Rundschau

Ryanair-Abzug und Airbus-Zukunft

13.12.2018 - 18:00 0 Kommentare

Ryanair wird auch im Sommer nur drei Jets in Weeze stationieren und Airbus' künftiger CEO plant die Modernisierung des Konzerns. Unsere tägliche Übersicht mit allen Kurzmeldungen sowie der Presseschau des Tages.

Boeing 737 von Ryanair. - © © AirTeamImages - Simone Ciaralli

Boeing 737 von Ryanair. © AirTeamImages /Simone Ciaralli

Immer abends gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Kurzmeldungen des Tages

Auch im Sommer 2019 wird Ryanair nur drei Flugzeuge am Airport Weeze stationieren. Wie der Low-Coster auf Anfrage mitteilte, wird die Zahl nicht wieder erhöht. Zwei der ursprünglich fünf dort stationierten Maschinen hatten die Iren zum Winter hin abgezogen.

© AirTeamImages.com, 4x6zk-moni shafir Lesen Sie auch: Ryanair: Allgäu-Wachstum und Leipzig-Exit

Eurowings Digital hat einen Mietvertrag für neue Büroräume in Köln-Mühlheim abgeschlossen, teilte die Billigtochter des Kranichs mit. Ab kommenden Frühjahr stehen dem Unternehmen dann 1000 Quadratmeter zur Verfügung.

Die Berliner Flughäfen haben eine neue Kommunikationsagentur: Römer Wildberger. Dies sagte ein FBB-Sprecher zu airliners.de. Römer Wildberger hat unter anderem schon Kampagnen für Ferrero und mehrere CDU-Regionalverbände gemacht.

Der Flughafen München und Lufthansa informieren mit der Ausstellung "Green Gate" gemeinsam über nachhaltige Mobilität. Wie aus einer gemeinsamen Pressemitteilung hervorgeht, befindet sich die Ausstellung im Satelliten des Terminal 2. Besuchern stehen zahlreiche Informationstafeln und interaktiven Ausstellungselemente zur Verfügung.

Die Franchise-Unternehmen Lufthansa City Center Reisebüropartner (LCR) und Lufthansa City Center International (LCCI) erhalten zum neuen Jahr erstmalig einen eigenen Markenauftritt. Laut einer Mitteilung orientiert man sich am neuen Grundton "Deep Blues" des Kranichs, daneben sollen auf Briefköpfen die Farben Türkis und Sandfarben zum Einsatz kommen.

Air France bekommt eine neue Chefin: Anne Rigail übernimmt ab 17. Dezember die Führung der Airline. Laut Konzernmeldung ist die Französin bereits seit 13 Jahren in wechselnden Positionen bei Air France tätig. Zuletzt verantwortete sie die Position des Executive Vice President Customer. Sie folgt auf Benjamin Smith, der seit Herbst CEO der Air France/KLM-Gruppe ist. Foto: © Air France

Das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat den beiden ägyptischen Airlines Fly Egypt und Air Cairo nicht die Landeerlaubnis entzogen. Ein Behördensprecher wies anderslautende Berichte airliners.de gegenüber als falsch zurück: "Das BAZL prüft permanent, ob Airlines die vorgegebenen Sicherheitsstandards einhalten", bei Fly Egypt und Air Cairo "von einem Landeverbot zu sprechen, entspricht nicht den Tatsachen".

Monatszahlen

  • Der Flughafen Münster/Osnabrück hat im November 59.896 Passagiere begrüßt, was einem Zuwachs von 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Laut Airport-Meldung ist auch die Zahl der Flugbewegungen um 3,5 Prozent auf 2730 Starts und Landungen gestiegen. Das Cargoaufkommen lag bei 1473 Tonnen (plus 10,2 Prozent).
  • Der Flughafen Hannover hat im November 391.774 Passagiere begrüßt. Damit verliert der Airport laut Mitteilung im Vergleich zum November 2017 1,8 Prozent an Fluggästen. Die Starts und Landungen nahmen um 3,3 Prozent auf 5646 zu. Das Cargo-Geschäft nahm um 21,8 Prozent auf 810 Tonnen ab.

Das schreiben die Anderen

Vier Monate vor seinem offiziellen Amtsantritt stellt der neue Airbus-Chef Guillaume Faury Branchenkreisen zufolge bereits strategische Weichen. So soll ein Team bereits Konzepte zur Modernisierung des Unternehmens erarbeiten, berichtet die Nachrichtenagentur "Reuters" (englisch).

Der Nürnberger Flughafen wird im Jahr 2018 einen neuen Besucherrekord erzielen. Die Gründe für die Erfolgsgeschichte sind vielfältig, doch eine Marketing-Strategie sticht heraus, schreib die "Nürnberger Nachrichten".

Die Gewerkschaft der Lokführer hält die Tarifgespräche mit der Deutschen Bahn für gescheitert. Die Bahn will jetzt ein "verbessertes" Angebot vorlegen, weiß die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Reisende sollen aber zumindest durch eine gute Nachricht beruhigt werden.

Von: airliners.de
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