Unglück im Nordwesten Russlands

Rusair-Tupolew verfehlt Landebahn

21.06.2011 - 10:30 0 Kommentare

Beim Absturz einer Tupolew TU-134A der Rusair im Nordwesten Russlands sind in der Nacht zu Dienstag 44 Menschen ums Leben gekommen. Das Flugzeug stürzte auf eine Straße bei einem Wohnviertel nahe des Flughafens von Petrosawodsk in Karelien.

Verunglückte Rusair Tu-134A - © © dpa - Ministry of Emergency

Verunglückte Rusair Tu-134A © dpa /Ministry of Emergency

Das Flugzeug war am Flughafen Moska Domodedovo gestartet. Ziel der Maschine mit der Registrierung RA-65691, die für Rusline im Chartereinsatz flog, war Petrosawodsk. Kurz vor der Landebahn prallte die Maschine leicht rechts neben dem Flughafen auf einer parallel zur Runway verlaufenden Straße auf.

Zum Zeitpunkt des Unglücks soll die Sichtweite rund 1.500 Meter betragen haben, die Wolkendecke lag bei rund 400 Fuß über Boden. (ULPB 201949Z 10002MPS 2100 RA BR OVC004 15 Q0993 TEMPO 1500 RMK QBB120 QFE741/0988 SC0, 6 =) Der Flughafen von Petrosawodsk vefügt über keinerlei Präzisions-Anflughilfen. Zudem sollen Teile der Landebahnbefeuerung ausgefallen sein.

Die Maschine mit insgesamt 43 Passagieren und neun Besatzungsmitgliedern an Bord brach bei dem Aufprall auseinander und ging in Flammen auf. Wie die regionale Abteilung des russischen Notfallministeriums auf ihrer Internetseite mitteilte, wurden acht Überlebenden des Unglücks verletzt geborgen. Die beiden Flugschreiber der Maschine konnten laut Interfax geborgen werden.

Von: airliners.de mit dpa, AFP
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