Rundschau

Das Ein-Mann-Cockpit kommt und Lufthansa will mehr Simulatoren

23.05.2019 - 18:22 0 Kommentare

Airbus und Boeing machen sich immer konkretere Gedanken ums Ein-Mann-Cockpit während Lufthansa im Wiener Simulator-Center kräftig ausbaut. Das und mehr in unserer täglichen Übersicht mit allen Kurzmeldungen und der Presseschau.

Eine Airbus-Visualisierung des Ein-Mann-Cockpits - © ©Airbus -

Eine Airbus-Visualisierung des Ein-Mann-Cockpits ©Airbus

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Das schreiben die Anderen

Die Gerüchteküche um das neue "middle of the market"-Flugzeug von Boeing köchelt weiter. Eine mögliche 797 könnte mit nur einem Piloten fliegen und bereits zur Paris Air Show im Juni von Boeing angekündigt werden, berichtet "msn.com".

Auch der europäische Hersteller Airbus will bald mit nur noch einem Piloten auskommen, der durch künstliche Intelligenz unterstützt wird. Außerdem könnten Flugplanungen mit technischer Hilfe noch klimaschonender werden, schreibt die "Welt".

Wie steht die österreichische Luftfahrtwirtschaft zu den aktuellen Themen der Branche? Der Chef des Luftfahrtverbandes, Peter Malanik, spricht unter anderem über synthetischen Treibstoff und die Zukunft der Fliegerei im Interview mit dem "Kurier".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Die Randnotizen des Tages

Spatenstich für die Erweiterung des Standortes Wien der Lufthansa Aviation Training Foto: © Austrian Airlines, Rainer Mirau

Das Simulatorzentrum von Lufthansa Aviation Training in Wien wird erweitert. Wie das Unternehmen bekannt gab, werde ein zweistelliger Millionenbetrag investiert, um Platz für bis zu drei zusätzliche Full Flight Simulatoren und zwei Flight Training Devices zu schaffen.

Der MRO-Anbieter Lufthansa Technik und die südafrikanische Fluggesellschaft Comair heben einen "Total Technical Support"-Vertrag für die gesamte Boeing-737-Flotte der Airline unterzeichnet. Laut einer Unternehmens-Meldung umfasst der Vertrag unter anderem das integrierte Flottenmanagement, Engineering-Leistungen sowie die Komponentenversorgung.

Der Schweizer Pilotenverband Aeropers hat sich gegen mehr erlaubte Abflüge am späten Abend in Zürich ausgesprochen. Bevor zusätzliche Flugbewegungen bewilligt werden, sollte besser das System für mehr Pünktlichkeit stabilisiert werden, so der Verband.

Der Flughafen Hannover hat im April rund 509.800 Fluggäste begrüßt. Dies sind laut Mitteilung 3,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Flugbewegungen lag bei 6369 Starts und Landungen (minus 0,5 Prozent). Auch das Frachtaufkommen sank um 13,7 Prozent auf 688 Tonnen.

Der Flughafen Nürnberg hat im April rund 307.0000 Passagiere begrüßt. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind das rund 23.000 weniger (minus 7,2 Prozent), teilte der Airport mit. Auch die Zahl der Flugbewegungen war mit 4851 Starts und Landungen rückläufig (minus 9,9 Prozent). Das Frachtaufkommen lag bei 485 Tonnen (minus 28 Prozent).

Von: hr, dk, br
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