Hamburger Airbus-Werke fertigen Rumpfsegmente für neue Beluga XL

08.11.2016 - 09:18 0 Kommentare

Airbus treibt die Produktion der Beluga XL voran. Die ersten Teile sind jetzt in Hamburg gefertigt worden. Bis die erste Maschine die Frachtflotte des Flugzeugherstellers ergänzen kann, dauert es aber noch ein bisschen.

Ein Entwurf der Beluga XL.

Ein Entwurf der Beluga XL.
© Airbus

Ein Rumpfteil der neuen Beluga XL (3.v.r) ist neben den Rumpfsegmenten der Passagierversion des A330 auf dem Airbus-Gelände in Hamburg zu sehen.

Ein Rumpfteil der neuen Beluga XL (3.v.r) ist neben den Rumpfsegmenten der Passagierversion des A330 auf dem Airbus-Gelände in Hamburg zu sehen.
© Bengt Lange/Airbus/dpa

Für das neue Frachtflugzeug Beluga XL sind im Hamburger Airbus-Werk die ersten Rumpfsegmente gefertigt worden. Die Endmontage soll in den kommenden Wochen in Toulouse beginnen, der Erstflug ist für 2018 vorgesehen, wie die Airbus Operations GmbH jetzt mitteilte.

Die neue Version soll von 2019 an die bisherige Frachtflotte ergänzen und langfristig ablösen. Der Beluga-XL-Transporter basiert auf der A330-Familie.

Wie bereits bei der aktuellen Beluga - die offiziell A300-600ST heiß - wird auch bei der kommenden Variante eine große, kuppelförmige Struktur den notwendigen Laderaum schaffen. Im Vergleich mit dem Vorgängermodell hat die neue Version laut Herstellerangaben zwölf Prozent mehr Nutzlast.

Dies ermögliche zum Beispiel den Transport von zwei statt bisher nur einer A350-Tragfläche pro Flug, hieß es. Beluga-Transporter sind Airbus zufolge in einem Netzwerk von derzeit elf Stationen in Europa unterwegs. In Norddeutschland steuern sie regelmäßig Hamburg und Bremen an.

Darum heißt das Flugzeug "Beluga"

© Stan Shebs Seinen Beinamen hat der Airbus A300-600ST vom Weißwal, der auch Beluga genannt wird. Die drei bis sechs Meter langen Tiere mit der charakteristischen Kopfform sind in arktischen und subarktischen Gewässern heimisch. Auch das Design der Beluga XL ähnelt dem Weißwal.

Von: ch, dpa
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