Bug eines Airbus A330-200 der Royal Jordanian © AirTeamImages.com /Simon Gregory
Die jordanische Fluggesellschaft Royal Jordanian will ihr Streckennetz um fünf Destinationen kürzen und Frequenzen zu weiteren sieben Zielen ausdünnen. Als Gründe wurden der steigende Ölpreis sowie die instabile politische Lage in der Region, die sich in den Passagierzahlen deutlich widerspiegele, genannt, berichtet das österreichische Branchenportal „Austrian Aviation Net“ am Mittwoch.
So sollen die Ziele München, Brüssel und Al Ain (VAE) ab dem Sommerflugplan nicht mehr angesteuert werden. München und Brüssel entfallen dabei laut den Buchungssystemen zum 19. April. Zwei weitere Ziele in der Golfregion sollen folgen. Wien, Rom, Zürich, Genf, Amsterdam, Colombo und Khartoum (Sudan) werden zudem weniger häufig als bislang ab Amman angesteuert. Außerdem hat Royal Jordanian die zu Ende März geplante Verbindung Amman-Lagos-Accra auf Anfang Juni verschoben.
Die jordanische Fluggesellschaft schließt weiters nicht aus, dass im Laufe dieses Jahres noch weitere Destinationen dem Sparstift zum Opfer fallen könnten, sollten die Buchungszahlen nicht den Vorstellungen der Airline entsprechen. Ein Aufnahmestopp für neues Personal wurde verhängt, die Produktivität der Mitarbeiter solle gleichzeitig erhöht werden. Auch die Flotte könnte in naher Zukunft reduziert werden.
mit Unterstützung durch Disqus
Folgen Sie uns-
Newsletter Jetzt abonnieren
-
RSS-Feed Jetzt abonnieren
-
Facebook Jetzt Fan werden
-
Twitter Jetzt folgen
-
XING Der Gruppe beitreten
-
YouTube Unsere Videos