Artikel vom 20.05.2011 0

Emirates mit A380 nach München?

Keine Annäherung bei Verkehrsrechten

Die Verhandlungen zwischen Emirates und dem Bundesverkehrsministerium über weitere Landerechte sind geplatzt. Das Ministerium lehnte allein das Ansinnen ab. Nun will die arabische Airline die Kapazitäten auf bestehenden Routen durch größere Flugzeuge wie den Airbus A380 aufstocken.

Emirates Airbus A380 im Flug - © © Emirates -

Emirates Airbus A380 im Flug

Die arabische Fluggesellschaft Emirates muss laut einem Pressebericht fürs Erste ihre Pläne zurückstellen, in Deutschland weitere Flughäfen anzufliegen. Bei einem Gespräch von Spitzenvertretern des Unternehmens und dem für Landegenehmigungen zuständigen Bundesverkehrsministerium in Berlin konnten Vertreter der arabischen Airline der Politik keine Zugeständnisse abringen, berichtet das "Handelsblatt" (Freitag). Selbst das Bestreben von Emirates, offiziell in Verhandlungen einzutreten, wurde abgelehnt.

Stattdessen will Emirates auf bestehenden Verbindungen größere Flugzeuge einsetzen. So soll München ab Anfang 2012 mit Airbus A380 bedient werden. Seitens des Flughafens gab es dazu keine Bestätigung, doch die Parkposition, an der Emirates üblicherweise andockt, wird um einen dritten „Finger“ erweitert.

Emirates versucht seit längerem, weitere Landerechte in Deutschland zu erhalten. Neben den vier Flughäfen Frankfurt, München, Hamburg und Düsseldorf will die Gesellschaft auch Stuttgart sowie den neuen Single AIrport Berlin-Brandenburg International (BBI) bedienen. Emirates hat großes Interesse am deutschen Markt, denn der Heimatmarkt der arabischen Luftfahrtgesellschaft ist sehr begrenzt. Wachstum ist nur möglich, wenn die Gesellschaft Fluggäste in anderen Ländern gewinnt.

Stand: 20.05.2011 - 10:06 AM Uhr

Quelle: dpa-AFX, airliners.de

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