Artikel vom 16.03.2009 0
Emirates lässt im Streit um Berlin-Landerechte nicht locker
© Emirates
Boeing 777-200LR von Emirates
«Wir führen einen positiven Dialog und sind optimistisch, dass wir am Ende gewinnen werden», sagte Andrew Parker, Senior Vize-Präsident von Emirates, der Zeitung.Derzeit steuert die Airline 49 Mal in der Woche deutsche Flughäfen an. Außer nach Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München will sie auch von Dubai nach Stuttgart und Berlin fliegen, bekräftigte Parker. «Berlin ist für uns ein besonders wichtiges Ziel.» Die Stadt habe in Arabien einen guten Ruf als Einkaufsmetropole und Gesundheitsstadt.
«Es wird nicht ausgeschlossen, dass Emirates mittel- oder langfristig nach Berlin fliegen kann», sagte Tiefensee-Sprecher Ingo Strater. Allerdings pflichtete der Bund im Grundsatz der Lufthansa bei, die sich gegen zusätzliche Landerechte ausspricht. «Das Ministerium ist in dieser Frage nach wie vor zurückhaltend, da bei der Gestaltung des bilateralen Verkehrsrechtsrahmens die Interessen aller Beteiligten angemessen berücksichtigt werden müssen», erläuterte Strater.
Emirates will allerdings keine andere Deutschland-Route aufgeben. «Wir haben viel Geld investiert», sagte Parker. Deutschland profitiere davon, wenn der Luftverkehr blüht: «Emirates kauft hier viel ein, zahlt Steuern und Gebühren. Unsere Airbusse werden größtenteils hier gebaut - das sichert Arbeitsplätze.»
Stand: 16.03.2009 - 11:18 AM Uhr
Quelle: ddp
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