Emirates-Partnerschaft

Qantas streicht Frankfurt doch früher

05.02.2013 - 09:57 0 Kommentare

Qantas stellt ihre Frankfurt-Flüge nun doch schon zum Frühjahr ein. Ursprünglich bereits für April angekündigt, hatte Qantas das Aus für die Route zuletzt auf Ende Oktober verschoben. Emirates übernimmt.

Airbus A380 der Qantas - © © AirTeamImages.com -

Airbus A380 der Qantas © AirTeamImages.com

Bereits ab 15. April und damit rund sechs Monate früher als zuletzt geplant stellt Qantas seine Flüge ab und nach Frankfurt am Main ein. Passagiere nach Australien können künftig mit Emirates nach Dubai fliegen und dort umsteigen, teilte die Fluggesellschaft mit. Fluggäste aus Deutschland könnten dann von Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg nach Australien fliegen. Die gemeinsamen Flüge seien bereits buchbar.

Die Streichung der Frankfurt-Rotation der Qantas war ursprünglich bereits zum April angekündigt worden. Nachdem die kartellrechtlichen Verfahren zur Partnerschaft mit Emirates sich aber zwischenzeitlich hinzogen, wurde die Umstellung zuletzt verschoben. Demnach sollte die Frankfurt-Route erst zum 26. Oktober gestrichen werden.

Nachdem die Wettbewerbsbehörden nun aber grünes Licht für die Partnerschaft mit Emirates erteilt hatten, wurde der Termin vorgezogen. Mit der Golf-Airline hatte Qantas vor kurzem eine Partnerschaft geschlossen, die auch Codeshare-Flüge beinhaltet. Emirates fliegt dreimal täglich zwischen Dubai und Frankfurt. Auch mit der Aufnahme des Qantas-Codesharings soll die Kapazität nach Frankfurt vorerst nicht aufgestockt werden, teilte die Airline auf airliners.de-Anfrage mit.

Die Umschichtungen auf Emirates betreffen im Europaverkehr auch London, wobei Qantas hier noch mit eigenem Gerät fliegen wird. Airbus-A380-Maschinen der Qantas fliegen dann täglich dann aus Sydney und Melbourne mit Zwischenstopp in Dubai nach London-Heathrow. Singapore wird nicht mehr als Zwischenstopp auf dem Weg nach "Down Under" genutzt. Die australische Fluggesellschaft will mit der Umstellung hohe Verluste im internationalen Geschäft auffangen.

Von: dpa, airliners.de
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