Politik: Erfurter Flughafen verhandelt mit Airlines

13.02.2019 - 07:46 0 Kommentare

Nach der Germania-Insolvenz sucht der Flughafen Erfurt nach Alternativen. Die Geschäftsführung versuche, andere Fluggesellschaften zu gewinnen, die den Airport nutzen, sagte Finanzministerin Heike Taubert (SPD).

Passagiere im Terminal des Flughafens Erfurt-Weimar - © © Flughafen Erfurt-Weimar - Lothar Röser

Passagiere im Terminal des Flughafens Erfurt-Weimar © Flughafen Erfurt-Weimar /Lothar Röser

Das Land ist mit 95 Prozent der Geschäftsanteile Mehrheitsgesellschafter des einzigen internationalen Flughafens in Thüringen. Germania hatte bisher etwa 70 Prozent der Abflüge von Erfurt bestritten.

Zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Insolvenz mit nur noch sehr wenigen Flügen ab Erfurt durch kleine Airlines könnten derzeit noch keine Angaben gemacht werden, sagte Taubert. "Ich kann noch nicht sagen, ob wir Geld nachschießen müssen." Sie sprach von einer schwierigen Situation für den Flughafen, der sich nach der Pleite von Air Berlin gerade wieder stabilisiert hatte.

© AirTeamImages.com, Simone Ciaralli Lesen Sie auch: So reagiert die Branche auf das Germania-Aus

Im Dezember hatte sich das Land auf die weitere Finanzierung festgelegt. Der Airport soll danach im Zeitraum von 2019 bis 2023 insgesamt 9,5 Millionen Euro aus der Landeskasse erhalten. Eigentlich war geplant, die jährlichen Betriebsbeihilfen mit steigenden Passagierzahlen zu verringern. 2018 wurden insgesamt etwa 263 000 Fluggäste abgefertigt.

Von: airliners.de, dpa
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