Passagierzahlen: Lufthansa Group profitiert von Brussels und Eurowings

10.05.2017 - 16:14 0 Kommentare

Die Lufthansa Group hat ihre Passagierzahlen um 25 Prozent gesteigert. Grund dafür sind vor allem auf Eurowings und Brussels Airlines zurück. Doch auch die anderen Carrier des Konzerns überzeugen.

Ein Passagier steht vor einem Lufthansa-Automaten am Flughafen Düsseldorf. - © © dpa - Rolf Vennenbernd

Ein Passagier steht vor einem Lufthansa-Automaten am Flughafen Düsseldorf. © dpa /Rolf Vennenbernd

Die Airlines der Lufthansa Group haben im Ostermonat April deutlich mehr Passagiere befördert als im Vorjahresmonat. Wie der Konzern mitteilt, waren es rund 11,2 Millionen und damit 25 Prozent mehr als im April 2016. Auch der Sitzladefaktor legte zu: Er stieg um rund sechs Prozentpunkte auf rund 82 Prozent.

Für das Wachstum sind laut Unternehmen vor allem die Punkt-zu-Punkt-Airlines Eurowings und Brussels Airlines verantwortlich. Rund 40 Flugzeuge von Air Berlin sollen seit Februar nach und nach im Wet-Lease für die Billigplattform der Lufthansa abheben. Brussels gehört erst seit Anfang des Jahres komplett zur Gruppe.

Diese Statistik zeigt die Passagierzahlen und die Sitzauslastung der Lufthansa Group im Zeitraum von April 2016 bis April 2017.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Die deutsche Lufthansa beförderte im April 2017 rund 5,7 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Plus von 10,2 Prozent. Die Maschinen waren dabei zu 82,4 Prozent ausgelastet (plus 6,6 Prozentpunkte).

Die Swiss legte um 11,2 Prozent auf rund 1,6 Millionen Fluggäste zu. Der Sitzladefaktor stieg um 5,5 Prozentpunkte auf 84,1 Prozent. Bei Austrian Airlines stieg der Zahl der Fluggäste um 23,1 Prozent auf rund 1,1 Millionen. Der Sitzladefaktor wuchs um 4,8 Prozentpunkte auf 79,2 Prozent.

Die Punkt-zu-Punkt-Airlines des Konzerns, Eurowings und Brussels, legten bei den Passagierzahlen im April um 93,3 Prozent zu. Sie beförderten im vierten Monat des Jahres rund 2,8 Millionen Fluggäste. Ihre Sitzauslastung stieg um 6,2 Prozentpunkte auf 81,9 Prozent.

Im Frachtgeschäft legte die Zahl der verkauften Fracht-Tonnenkilometer um sechs Prozent auf 897 Millionen zu. Die Auslastung der Frachträume verbesserte sich um 1,4 Prozentpunkte auf 69,4 Prozent.

Von: cs
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