Noch keine Einigung bei Sicherheitskräften in Nordrhein-Westfalen

02.11.2016 - 12:13 0 Kommentare

Die erste Verhandlungsrunde zwischen Verdi und BDSW hat kein Ergebnis gebracht. Es geht dabei um die Gehälter der Sicherheitskräfte an den Flughäfen in Nordrhein-Westfalen. Wie so oft gehen die Vorstellungen auseinander.

Sicherheitskontrolle an einem Flughafen - © © dpa - Tim Brakemeier

Sicherheitskontrolle an einem Flughafen © dpa /Tim Brakemeier

Bei der ersten Verhandlungsrunde für die Sicherheitskräfte an den Flughäfen in Nordrhein-Westfalen ist keine Einigung erzielt worden. Das teilte der Fachverband Aviation im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) jetzt mit.

Die nächste Tarifverhandlung findet am 25. November in Ratingen statt. Es geht um rund 2000 Beschäftigte an den Verkehrsflughäfen in Nordrhein-Westfalen.

Die Gewerkschaft Verdi fordert für die Luftsicherheitsassistenten, die Fluggäste und Gepäck kontrollieren, eine Erhöhung des Stundenlohns von 16 auf 17,50 Euro. Das entspricht einem Plus von knapp zehn Prozent.

Die Mitarbeiter der Personal- und Warenkontrollen verdienen derzeit 11,85 Euro pro Stunde. Verdi will diese Gehälter "in großen Schritten" an die der Luftsicherheitsassistenten anpassen, hieß es. Denn bei beiden Jobs sei die Verantwortung gleich groß.

Der BDSW hat eigenen Angaben zufolge für beide Gruppen eine Lohnerhöhung angeboten - und zwar um jeweils 2,1 Prozent. Der Tarifvertrag in Nordrhein-Westfalen läuft zum 1. Januar 2017 aus, genau wie in den anderen Bezirken.

© dpa, Lesen Sie auch: Vorläufige Tarifeinigung für Sicherheitskräfte an Berliner Airports

Von: ch
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