Lauda Motion treibt Flottenausbau voran

18.05.2018 - 11:36 0 Kommentare

Niki Lauda will die Lauda-Motion-Flotte auf über 30 Maschinen ausbauen, auch um schnell die von Lufthansa bereitgestellten Jets auszutauschen. Gleichzeitig muss die Airline in diesem Sommer wohl mit weniger Jets planen.

Niki Lauda. - © © AustrianAviation.net -

Niki Lauda. © AustrianAviation.net

Niki Lauda hat angekündigt, die Lauda-Motion-Flotte bis 2021 auf mehr als 30 Maschinen aufstocken zu wollen. Dazu werde er "bald anfangen, mit Airbus über den Kauf neuer Maschinen vom Typ A320neo zu verhandeln", sagte Lauda im Interview mit der "Wirtschaftswoche". Mit den neuen Jets wolle man die von der Lufthansa geleasten Maschinen ersetzen.

Allerdings sind die Auftragsbücher für Mittelstreckenjets bei Airbus derzeit gut gefüllt - heute bestellte Maschinen können nicht vor 2023 ausgeliefert werden. Niki Lauda und Anteilseigener Ryanair arbeiten deshalb an einem Plan, wie man die Zeit bis zur Auslieferung überbrücken kann. Dazu sagte Lauda im Interview: "Wir wollen 2018 acht bis zehn neue Maschinen dazu nehmen. Im Jahr drauf kommt dann noch mal die gleiche Zahl dazu."

Nur 17 statt 21 Maschinen in diesem Sommer

Lauda Motion stehen für diesen Sommer wohl nur 17 statt der 21 geplanten Maschinen zur Verfügung. Zehn Maschinen kommen dabei fest von Anteilseigner Ryanair. Probleme bereiten die elf Maschinen, die von Lufthansa kommen sollen.

Denn drei der Maschinen befinden sich derzeit zur Wartung in Sofia, wie das Flugplandatenportal ch-aviaton meldet. Ein weiterer Airbus gehört der Leasinggesellschaft Gecas und ist derzeit am Flughafen Hamburg geparkt. Lauda Motion plane wohl auch nicht mehr mit dem Jet. Demnach stehen Lauda Motion 17 Maschinen zur Verfügung.

© airliners.de, Lesen Sie auch: Lauda Motion streicht Zürich-Engagement

Erst Anfang der Woche wurde bekannt, dass Lauda Motion alle ab dem Flughafen Zürich geplanten Verbindungen canceln musste. Die insgesamt sechs Routen könnten nicht wie geplant im Juni aufgenommen werden, teilte eine Sprecherin mit. Grund sei, dass "Drittanbieter-Leasingfirmen die Liefertermine für Flugzeuge nicht wie vereinbart bestätigen".

Von: br
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