Lufthansa Cargo MD-11F © AirTeamImages.com /Alex Filippopoulos
Die Lufthansa macht beim Bau ihres neuen Frachtzentrums in Frankfurt wegen des Nachtflugverbots deutliche Abstriche von den ursprünglichen Plänen. Die neue Anlage der Frachtsparte Lufthansa Cargo werde für einen Frachtumschlag von 1,6 Millionen Tonnen pro Jahr ausgelegt und damit 20 Prozent weniger als einst vorgesehen, heißt es in der am Freitag erschienenen Mitarbeiterzeitung «Lufthanseat».
Baubeginn des Projekts soll im Jahr 2014 sein. Zuvor muss früheren Angaben zufolge der Bauplatz im Norden des Flughafens freigeräumt werden. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2018 geplant.
Die Lufthansa hatte Ende September bekanntgegeben, einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag in das neue Logistikzentrum zu investieren. Das neue Frachtzentrum soll einen deutlich schnelleren Umschlag der Sendungen garantieren. Zuvor hatte das Projekt jahrelang auf Eis gelegen, weil das Unternehmen erst die endgültigen Nachtflugregeln für Deutschlands größten Flughafen abwarten wollte. Dieses ist für die Zeit von 23 bis 5 Uhr gerichtlich bestätigt worden. Lufthansa Cargo ist von den Einschränkungen besonders betroffen, weil viele Frachtflüge mit eiliger Ladung nachts starten, um morgens am Bestimmungsort einzutreffen.
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