Kurz & kompakt

Inflight-Entertainment, Fast Lane in München und mehr

15.07.2017 - 08:00 0 Kommentare

Zeit für die Randnotizen der Woche: Diesmal geht es unter anderem um ein Unterhaltungsprogramm von Condor, eine Fast Lane der Lufthansa, ein Feuer in Hamburg und Personalien bei Air Berlin, Swiss und Boeing.

Das neue Unterhaltungsprogramm der Condor soll bald um weitere Sprachen wie Französisch, Spanisch und Italienisch erweitert werden.

Das neue Unterhaltungsprogramm der Condor soll bald um weitere Sprachen wie Französisch, Spanisch und Italienisch erweitert werden.
© Condor

Bei der "Smart Depart Fast Lane" sollen die Abflug-Gates direkt neben dem Kontrollbereich liegen.

Bei der "Smart Depart Fast Lane" sollen die Abflug-Gates direkt neben dem Kontrollbereich liegen.
© Lufthansa Group

Fluggesellschaften

Neues Inflight-Entertainment bei Condor und den Thomas Cook Airlines: Über ihr eigenes Endgerät und eine App können Passagiere ab sofort das Bordunterhaltungsprogramm "Sunstream" nutzen - beispielsweise zum Filmschauen, Musikhören oder Chatten. Wie Condor mitteilt, liegen die Kosten zwischen vier und 15 Euro.

Passagiere, die morgens oder nachmittags von München aus mit Lufthansa nach Berlin-Tegel, Düsseldorf, Frankfurt oder Hamburg fliegen, können nun eine neue Fast Lane nutzen. Wie die Airline mitteilt, soll der Service zunächst einmal getestet werden.

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Flughäfen

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres rund 288.000 Passagiere abgefertigt. Das sind drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie der Airport bekanntgab.

Die Erneuerung des Hauptvorfeldes am Airport Hamburg geht in die vierte Phase. Sie soll bis November 2017 abgeschlossen werden. Die Arbeiten werden bei laufendem Betrieb durchgeführt. Unter anderem wird die Oberfläche erneuert.

Insgesamt investiert der Hamburger Flughafen bis 2020 rund 120 Millionen Euro in die Sanierung des kompletten Hauptvorfeldes. Foto: © Michael Penner / Hamburg Airport

In der Technikhalle des Flughafens Hamburg hat am Sonntagabend Natronlauge Feuer gefangen und einen Brand ausgelöst. Der Flugverkehr war einem Polizeisprecher zufolge nicht beeinträchtigt. Der Brand habe nichts mit den Ereignissen rund um den G20-Gipfel zu tun gehabt.

Die Flughafen Wien AG und Austrian Airlines haben den Vertrag für die Bodenabfertigung verlängert. Die Vereinbarung umfasst die gesamte Flugzeugabfertigung am Vorfeld, hieß es in einer Mitteilung. Auch mit Lufthansa und Swiss seien Handlingvereinbarungen abgeschlossen worden.

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Personalien

Das frühere Bahn-Vorstandsmitglied Gerd Becht ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender bei der angeschlagenen Fluggesellschaft Air Berlin. Das teilte die Airline mit. Zuletzt hatte Ex-Vorstandschef Joachim Hunold den Aufsichtsratsvorsitz inne. Foto: © dpa

Neuer Posten für Roland Busch, den Finanzchef der Swiss: Zum 1. Januar 2018 wird er "Head of Future Finance" der Lufthansa Group. Das teilte die Schweizer Lufthansa-Tochter nun mit. Neuer Swiss-Finanzchef wird Michael Niggemann. Foto: © Swiss

Sergio Colella ist neuer Präsident bei Sita und für Europa zuständig. Das gab der IT-Dienstleister bekannt. Vorgänger Dave Bakker habe das Unternehmen verlassen, "um neue Möglichkeiten außerhalb der Organisation zu verfolgen", hieß es. Foto: © Boeing

Politik

Brandenburgs Christdemokraten sind anders als ihre Parteikollegen in der Hauptstadt gegen eine Offenhaltung des alten Berliner Flughafens Tegel. Das sagte Brandenburgs CDU-Landes- und Fraktionschef Ingo Senftleben. Gleichwohl stelle sich die Frage, wie man die wachsende Zahl an Passagieren bewältigen wolle, wenn der BER eines Tages eröffne.

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Recht

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat eine Klage der Stadt Mainz gegen die Nutzung des Frankfurter Flughafens in den sogenannten Nachtrandstunden abgewiesen. Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt hatte geklagt, weil sich auch Bewohner auf der linken Seite des Rheins von Fluglärm belästigt fühlen. Eine Revision gegen den Beschluss ließ das Hessische Verwaltungsgericht nicht zu.

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Dienstleister

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport bekommt an seinem wichtigsten Drehkreuz neue Konkurrenz bei der Bodenabfertigung: Wisag erhielt den Zuschlag, am größten deutschen Flughafen für sieben Jahre neben der Fraport AG Dienstleistungen wie das Beladen, Betanken und Reinigen von Flugzeugen anzubieten. Die einzelnen Fluggesellschaften entscheiden dann, welchen der beiden Dienstleister sie wählen.

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Behörden, Organisationen

Am Frankfurter Flughafen haben etwa 50 Kabinenmitarbeiter für bessere Luft in den Flugzeugen demonstriert. Zu der Aktion hatte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi aufgerufen. Schon seit den 1950er Jahren werden immer wieder auffällige Gerüche in der Flugzeugkabine ("fume events") beschrieben. Angesichts vieler Zwischenfälle schwelt seit Jahren ein Streit um ihre Ursachen.

Demonstration gegen giftige Atemluft in Flugzeugen am Airport Frankfurt Foto: © dpa, Arne Dedert

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Von: airliners.de, dpa
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