Neue Zeppelin-Baureihe nimmt weitere Zulassungshürde

06.11.2014 - 15:40 0 Kommentare

Die ZLT Zeppelin Luftschifftechnik hat den letzten Zulassungs-Schritt für die neue Baureihe des Zeppelin NT abgeschlossen: Die US-amerikanische Luftaufsichtsbehörde FAA erteilte jetzt die Musterzulassung.

Der Goodyear Zeppelin NT „Wingfoot One“ wird in den Hangar gebracht. - © ©  ZLT -

Der Goodyear Zeppelin NT „Wingfoot One“ wird in den Hangar gebracht. © ZLT

Die US-amerikanische Luftaufsichtsbehörde FAA hat jetzt die Musterzulassung für die neue Baureihe des Zeppelin NT erteilt. Damit ist nun der letzte Zulassungs-Schritt für die neue Zeppelin-Baureihe LZ N07-101 abgeschlossen worden, informierte die ZLT Zeppelin Luftschifftechnik. Im August hatte die Europäische Agentur für Flugsicherheit EASA die Musterzulassung erteilt.

2011 hatte sich die ZLT mit dem Verkauf von drei Zeppelin NT an Goodyear den größten Auftrag ihrer Unternehmensgeschichte gesichert. Sowohl die Entwicklung als auch die Montage aller großen Bauteile erfolgt in Friedrichshafen. Alle Komponenten werden bei der ZLT in Container verpackt und in die USA transportiert. Im Goodyear-Luftschiffhangar am Wingfoot Lake in Suffield, Ohio, erfolgt dann unter ZLT-Leitung die Endmontage.

© Zeppelin, Lesen Sie auch: Zeppelin NT darf in USA montiert werden

Der erste Goodyear Zeppelin NT der neuen Baureihe hatte Mitte März über dem Wingfoot Lake seinen Erstflug absolviert. Im vergangenen Sommer wurde er auf den Namen „Wingfoot One“ getauft. Die Vorbereitungen für den Bau des zweiten Goodyear Zeppelin NT laufen bereits. Die ersten Container mit Bauteilen sind schon im Goodyear Luftschiffhangar am Wingfoot Lake angekommen. Im Januar wird mit der Montage begonnen und die Fertigstellung ist für Ende kommenden Jahres vorgesehen. Zum Saisonstart 2016 soll der zweite Goodyear Zeppelin NT zu seinem Erstflug abheben.

Von: airliners.de
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

  • Die D-AINK trägt den Namen "Heidenheim an der Brenz". Neo-Probleme: Lufthansa bestellt weitere A320ceo

    Lufthansa sattelt im Zuge der A320neo-Probleme um und bestellt mehr Maschinen mit herkömmlichen Triebwerken. Es ist nicht das erste Mal, dass die Airline statt langer Wartezeiten lieber die ältere Airbus-Generation einflottet.

    Vom 10.09.2018
  • Eine A321 Neo mit einem Triebwerk von CFM. Neo-Produktion: Airbus braucht wohl noch Zeit

    Aktuell stockt die Auslieferung von Neo-Flugzeugen, weil die Produktion der Triebwerke von Problemen überschattet ist. Dennoch will Airbus die monatliche Rate hochfahren - dies dauert laut eines Berichts wohl noch.

    Vom 18.09.2018
  • Neo-Triebwerk von Pratt & Whitney. Airbus' neues Problem mit den Neo-Motoren

    Pratt & Whitney kämpft offenbar erneut mit einem Problem bei A320neo-Triebwerken. Indes wachsen die Zweifel am Auslieferungsziel von Airbus - unter anderem aufgrund eines Lufthansa-Kommentars.

    Vom 04.09.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus