Neue Studie untersucht Strategien gegen Fluglärm-Stress

17.05.2018 - 10:18 0 Kommentare

Wissenschaftler der Unimedizin Mainz hatten im vergangenen Jahr nachgewiesen, dass Flug- und Umgebungslärm zu mehr Stresshormonen, zu Gefäßfunktionsstörungen und langfristig zu mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann.

Demonstranten protestieren gegen Fluglärm. - © © dpa - Frederik von Erichsen

Demonstranten protestieren gegen Fluglärm. © dpa /Frederik von Erichsen

Nun gehe es darum, welche Strategien diesen Stressreaktionen entgegenwirken, erklärte die Unimedizin am Mittwoch. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt mit 300.000 Euro.

Die Forscher wollen ein spezielles Protein untersuchen. Es wird bei hohem Energieverbrauch - etwa durch Ausdauertraining - aktiviert und soll die Gefäße schützen. Die Mediziner wollen außerdem herausfinden, ob Fasten mit Unterbrechungen die durch Fluglärm verursachten Schäden verringert.

Projektleiter ist selbst Betroffener

Leiter der Studie ist erneut der Kardiologe Thomas Münzel, der auch selbst von Fluglärm betroffen und ein erklärter Gegner davon ist. Münzels Arbeiten stehen in einer Reihe von teils widersprüchlichen Studienresultaten.

Von: dpa
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