Rundschau

Neue Regierungs-A350 und neue Zeitfracht-Strategie

20.05.2019 - 17:45 0 Kommentare

Die Deutsche Bundesregierung zurrt den A350-Auftrag fest und der Zeitfracht-Chef spricht über seine Strategie zu LGW und WDL. Das und mehr in unserer täglichen Übersicht aus Kurzmeldungen und Presseschau.

Cockpit einer A350. - © © dpa - Wallace Woon/EPA

Cockpit einer A350. © dpa /Wallace Woon/EPA

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Die deutsche Bundesregierung hat drei A350-900 bei Airbus fest bestellt, wie der Hersteller mitteilte. Die Flugzeuge sollen für Regierungsaufgaben, Truppentransporte und medizinische Evakuierungsflüge eingesetzt werden. Die erste Maschine soll 2020 ausgeliefert werden, die beiden anderen 2022.

Am Flughafen Berlin-Tegel hat es am Montag wegen kurzfristig krank gemeldeter Personen- und Gepäckkontrolleure Flugverspätungen gegeben. Es gebe einen Personalengpass, teilte die Bundespolizei mit. Ob sich die Situation am Dienstag bessert, blieb offen.

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André Walter ist neuer stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Airbus Operations GmbH, wie das Unternehmen mitteilt. Er verantwortet Produktionsthemen. Sein Vorgänger Andreas Fehring wechselte nach Toulouse.

Der "BelugaXL" wird am Dienstag gegen 16 Uhr zum ersten Mal auf dem Airbus-Werksgelände in Finkenwerder landen. Das Flugzeug befinde sich in der Typzulassung und komme für erste Abfertigungstests nach Hamburg, teilte der Flugzeughersteller mit.

Der VIP-Charteranbieter K5-Aviation übernimmt im August die erste Bombardier Global 7500, die mit einer Dusche ausgestattet ist. Das 14-sitzige Flugzeug mit einer Reichweite von 7700 Meilen wird in München stationiert, teilte das Unternehmen mit.

Das schreiben die Anderen

Flugzeug im neuen Design der WDL. Foto: © WDL

Zeitfracht-Chef Wolfram Simon-Schröter hat sein Unternehmen mit mittlerweile 22 Flugzeugen strategisch neu aufgestellt. Wie die Zukunft von Zeitfracht aussehen soll, erläutert die "Berliner Morgenpost".

Der Bund Naturschutz und das Bündnis "Aufgemuckt", das gegen den Bau einer dritten Startbahn kämpft, haben eine Petition gegen Subventionen für Airlines in München gestartet. Die Petition solle zur Kommunalwahl 2020 eingereicht werden, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

Die Deutschen Flugsicherung (DFS) bietet ihren Lotsen in derzeit laufenden Gewerkschaftsverhandlungen bis zu 2000 Euro als Prämie für Sonderschichten im Sommer. Damit sollen Kapazitätsengpässe wie im letzten Jahr vermieden und die Stabilität des Luftverkehrs sichergestellt werden, schreibt "Spiegel Online".

Der Chauffeur-Service für First-Class-Passagiere und Hon-Circle-Mitglieder der Lufthansa wird künftig nur noch VW-Busse und Porsche-Limousinen fahren, aber keine Mercedes-Fahrzeuge mehr einsetzen. Beide Seiten geben unterschiedliche Gründe für die Trennung an, wie bei "faz.net" zu lesen ist.

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: hr, dpa
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