Boeing 737-800 der Ryanair © AirTeamImages.com /SilverWingPix
Die für ihre kreative Gestaltung von Zusatzeinnahmen bekannte Billigairline Ryanair führt ab sofort zwei neue Gebühren ein. Zum einen werden die Kreditkartengebühren jetzt prozentual berechnet. Die neue "Verwaltungsgebühr" soll zudem die generellen Kosten für den Betrieb der Ryanair-Homepage decken.
Die neue Kreditkartengebühr beträgt jetzt prozentual zwei Prozent des Gesamtpreises. Jeder Passagier zuss zudem seit heute eine "Verwaltungsgebühr" in Höhe von sechs Euro pro Strecke zahlen. Bei der Buchung von Hin- und Rückflug fallen damit beispielsweise bei einer vierköpigen Familie 48 Euro für die Ryanair-Verwaltung an.
Umgangen werden kann die neue Kreditkartengebühr bei Bezahlung mit dem Ryanair-eigenen "Cash Passport" sowie in Deutschland bei Bezahlung im Elektronischen Lastschriftverfahren. Die Verwaltungsgebühr fällt bei einer Buchungen mit der hauseigenen Ryanair-Prepaidkarte derzeit ebenfalls nicht an. Ab Februar müssen dann aber alle Kunden für die Verwaltung ihrer Onlinebuchung bezahlen.
Die Abläufe in ganz Europa würden so an die von der britischen Verbraucherschutzzentrale „Office of Fair Trading (OFT)“ vorgegebenen Prozeduren angepasst, rechtfertigt der Billigflieger die neuen Gebühren. Das OFT erwiderte darauf in einem Presse-Statement, dass man keineswegs Airlines aufgefordert habe, neue Gebühren einzuführen. Laut der OFT wird lediglich Klarheit in der Kostenübersicht gefordert. Diese bestehe nicht wenn es dem Kunden erschwert werde die Flugbuchungskosten im Internet, speziell bei Karten- und Lastschriftbezahlungen, zu durchschauen.
Link: Gebühren bei Ryanair
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