Neue Fluggesellschaft Sundair nimmt weiter Form an

13.10.2016 - 16:19 0 Kommentare

Jetzt steht fest, wo die ersten Maschinen der neuen Charter-Airline Sundair stationiert werden sollen. Von welchem Leasingunternehmen die Flugzeuge kommen, soll in Kürze entschieden werden.

Als neue Charterfluggesellschaft will Sundair ab dem kommenden Frühjahr den Betrieb aufnehmen. - © © Screenshot: airliners.de -

Als neue Charterfluggesellschaft will Sundair ab dem kommenden Frühjahr den Betrieb aufnehmen. © Screenshot: airliners.de

Wo die ersten Sundair-Flugzeuge stationiert werden sollen, ist geklärt: Eine Maschine kommt an den Flughafen Frankfurt, eine zweite an den Flughafen Berlin-Tegel. Wo das dritte Flugzeug stationiert werden soll, ist bislang offen. Das berichtete jetzt "Touristik aktuell" unter Berufung auf Schauinsland-Chef Gerald Kassner.

Wie Sundair-Chef Marcos Rossello auf Nachfrage von airliners.de sagte, solle in den nächsten 14 Tagen entschieden werden, welche Flugzeuge von welchem Leasingunternehmen für die neue Airline fliegen werden. Bereits ab der kommenden Woche werden die Flugpläne dann live geschaltet und die Strecken dann buchbar, so Rossello.

Der Duisburger Reiseveranstalter Schauinsland war Anfang September zu 50 Prozent bei Sundair eingestiegen. Der Vertrieb liegt nun in dessen Obhut, während sich Sundair selbst auf den Flugbetrieb konzentrieren will. Ab dem kommenden Sommer sind Flüge in klassische Urlaubsregionen wie beispielsweise Spanien, Griechenland, Bulgarien, die Türkei und Ägypten geplant.

Ein Entwurf der künftigen Gestaltung der Sundair-Maschinen. Foto: © Sundair,

Sundair will im April nächsten Jahres den Betrieb aufnehmen. Die Erteilung des Air Operator Certificate (AOC) wird für März angestrebt. Entstehen soll eine "unabhängige, mittelständische Fluggesellschaft für den deutschen und EU-Markt im Ferienflugverkehr, im ethnischen Verkehr, im Sonder-Charterverkehr sowie als Subcharter-/ACMI-Anbieter".

Schauinsland will trotz der Sundair-Partnerschaft mit bestehenden Airline-Partnern weiterhin zusammenarbeiten. Ein wesentlicher Teil der Sundair-Sitzkapazitäten soll über andere Veranstalter abgesetzt werden.

Von: gk
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