KW46/2013

Nachrichten aus aller Welt

15.11.2013 - 16:45 0 Kommentare

Zahlreiche Meldungen abseits des deutschsprachigen Marktes haben die Redaktion in den letzten Tagen erreicht. So wurden in London Pläne für einen neuen Mega-Flughafen auf einer Insel vorgestellt.

Illustration des London Britannia Airports.

Illustration des London Britannia Airports.
© Testrad

Illustration des London Britannia Airports.

Illustration des London Britannia Airports.
© Testrad

Illustration des London Britannia Airports.

Illustration des London Britannia Airports.
© Testrad

Hier könnte der London Britannia Airport in die Themse-Mündung gebaut werden.

Hier könnte der London Britannia Airport in die Themse-Mündung gebaut werden.
© Testrad

Qantas Boeing 737-800 in Aborigini-Bemalung

Qantas Boeing 737-800 in Aborigini-Bemalung
© Qantas

Boeing 737-800 im Aborigini-Lack

Boeing 737-800 im Aborigini-Lack
© Qantas

Boeing 787-8 der Jetstar

Boeing 787-8 der Jetstar
© Jetstar

Douglas DC-10 der Biman Bangladesh Airlines.

Douglas DC-10 der Biman Bangladesh Airlines.
© AirTeamImages.com - Wolfgang Mendorf

Boeing 747-400F der Evergreen International.

Boeing 747-400F der Evergreen International.
© AirTeamImages.com - Jorge Chavez

Boeing 747-400F der World Airways

Boeing 747-400F der World Airways
© AirTeamImages.com

Europa

In London wurden Pläne für ein 56-Milliarden-Euro-Flughafenprojekt mit sechs Start- und Landebahnen auf einer künstlichen Insel in der Themse konkretisiert. (Fotos s. Fotostrecke, Präsentation hier). Der “London Britannia Airport” soll zukünftig den Flughafen Heathrow ersetzen und als wichtigstes europäisches Drehkreuz jährlich bis zu 172 Millionen Passagiere abfertigen können.

Finnair hat sich am Freitag mit seinen Flugbegleitern auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Damit ist ein Streik, der die Airline lahmgelegt hätte, in letzter Minute verhindert worden.

Luxair will sich die CSeries von Bombardier, die neue Embraer E2 und den MRJ-Regionaljet von Mitsubishi bei der Flottenerneuerung genauer anschauen.

Rumäniens Verkehrsministerium hat den Vorstand der Tarom entlassen und ein neues Management-Team eingesetzt.

Wow Air hat von der isländischen Transportbehörde eine eigene Flugbetriebslizenz (AOC) erhalten. Im Frühjahr will die Fluggesellschaft nun erstmals auch von Island nach Nordamerika starten. Als erstes Ziel steht Boston im Flugplan.

Aeroflot und Europcar haben eine strategische Partnerschaft für die kommenden fünf Jahre geschlossen.

Alitalia bereitet laut Kreisen Einsparungen und Stellenstreichungen vor. Dabei soll es um den Wegfall von 2.000 der derzeit 14.000 Arbeitsplätze gehen. Dies könnte etwa durch einen Abbau von befristetet Beschäftigten geschehen oder durch Anreize für Mitarbeiter, früher in Rente zu gehen. Air France-KLM beteiligt sich derweil nicht mehr finanziell an der Alitalia-Rettung.

Flybe hat ihren größten Investor, Rosedale Aviation Holdings, verloren. Dieser verkaufte seinen Anteil von 48,1 Prozent an institutionelle Anleger. Der Regionalcarrier durchläuft nach einem Vorjahresverlust eine tiefgehende Umstrukturierung.

SuperJet International hofft, bis Jahresende die EASA-Zulassung für den Sukhoi Superjet 100 LR (Long Range) zu erhalten.

Wizz Air will in Krajowa eine weitere Basis eröffnen. Ein A320 soll zum Juli 2014 stationiert werden. Der ungarische Billigflieger arbeitet zudem nach Angaben von ch-aviation daran, in Kaliningrad seine erste russische Basis zu eröffnen.

Asien/Pazifik

In einer Boeing 787 der Japan Airlines hat eine Lithium-Ionen-Batterie erneut für Irritationen gesorgt. Auf einem Flug von Helsinki nach Tokio wurde ein Fehler bei einer Batterie angezeigt, die an ein Hilfstriebwerk angeschlossen war. Spannung und Stromfluss der Batterie seien aber im Normalbereich geblieben, weshalb der Flug fortgesetzt worden sei. Die Batterie sei nach der Landung in Tokio ausgebaut worden, dabei seien weder Rauch noch Spuren einer Überhitzung beobachtet worden, erklärte Japan Airlines. Die Ursache für die Fehlermeldung sei unklar.

Der alte Flughafen Bangkok/Don Mueang verzeichnet immer mehr internationale Passagiere, obwohl er ursprünglich nur noch für Inlandsverkehre genutzt werden sollte. So zieht Lion Air am Airport ein Drehkreuz auf. Auch AirAsia betonte die Wichtigkeit. Der Flughafen plant nun mit bis zu 32 Millionen Passagieren jährlich.

Die japanische Lowcost-Airline StarFlyer hat die Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik (LHT) bis 2022 verlängert. Der Total Technical Support-Vertrag umfasst elf Airbus A320 mit erweiterter Betreuung der Triebwerke und Fahrwerke. Darüber hinaus übernimmt LHT nun die komplette Durchführung und integrierte Betreuung von Lease Returns.

Vanilla Air hat einen ersten Airbus A320 per Leasing von AWAS übernommen. Die japanische Lowcost-Airlines (ehemals AirAsia Japan) nimmt Ende Dezember den Flugbetrieb auf.

Die indischen Wettbewerbshüter haben jetzt abschließend grünes Licht für den 24-prozentigen Einstieg der Etihad Airways bei Jet Airways gegeben. Offen ist noch die Zustimmung des indischen Ministeriums für Zivilluftfahrt.

Die australische Luftfahrtbehörde CASA hat die Betriebslizenz (AOC) der JetStar um die neue Boeing 787 erweitert. Die Lowcost-Airline ist damit berechtigt, den Typ im Linienverkehr einzusetzen. Der erste Jet ist bereits seit Oktober im Land und soll zunächst innerhalb Australiens fliegen. Der erste grenzüberschreitende Flug ist für den 18. Dezember nach Bali geplant.

Biman Bangladesh führt ihren letzten DC-10-Flug am 7. Dezember durch. Die Fluggesellschaft ist eine der letzten Passagierairlines, die mit dem Flugzeugtypen operiert. Im Februar soll die Maschine in ein Museum nach Seattle überführt werden.

Qantas hat eine Boeing 737-800 mit Aborigini-Kunst bemalt. Das Flugzeug mit dem Namen "Mendoowoorrji" ist das neueste in einer Serie von speziellen Flugzeugbemalungen im Kuststil der australischen Ureinwohner.

Nahost

FlyDubai hat die Finanzierung von sechs weiteren Boeing 737-800 abgesichert.

Amerika

Der Zusammenschluss von American Airlines und US Airways zur weltgrößten Fluggesellschaft ist unter Auflagen gebilligt. Beide Unternehmen haben sich zum Verzicht auf Start- und Landerechte bereit erklärt.

Delta und Virgin Atlantic stimmen ihren Sommerflugplan 2014 weiter aufeinander ab. Einige Delta-Flüge werden im Zuge der Harmonisierung ins Terminal 3 von London-Heathrow verlegt.

Boeing erwägt, für die Endmontage seiner neuen Maschine 777X einen neuen Standort zu suchen. Im bislang dafür geplanten Werk in der Region Seattle im US-Bundesstaat Washington lehnte eine Mehrheit der Mitglieder der Maschinenbauer-Gewerkschaft IAM eine Tarifvertragsverlängerung ab.

Global Aviation Holdings, Muttergesellschaft von World Airways und North American Airlines, hat sich unter Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts gestellt. Die Passagiermaschinen der World sind vor allem für das US-Militär im Einsatz.

Evergreen International Airlines stellt angeblich bereits Ende November den Betrieb ein. Auf seiner Website teilte das Unternehmen mit, der Wegfall von Aufträgen des US-Militärs habe die Airline hart getroffen.

Aerolineas Argentinias hat vier Airbus A330-200 bestellt. Die Flugzeuge sollen bis 2016 ausgeliefert werden und die Langstreckenflotte stärken. Noch hat die Bestellung allerdings den Status einer Absichtserklärung.

Ein Embraer E190 der Austral mit 106 Passagieren ist in Buenos Aires während eines Gewitters von der Landebahn gerutscht. Verletzt wurde niemand, wie die Nachrichtenagentur Télam unter Berufung auf den Flughafen und die Fluggesellschaft berichtete.

Afrika

Air Cairo aus Ägypten will vier zusätzliche Flugzeuge leasen, um ab Mitte kommenden Jahres neben Charterflügen auch Lowcost-Liniendienste anbieten zu können. Zur Diskussion stehen laut ArabianAerospace A320.

Die nigerianische Arik Air hat ihren zweiten Airbus A330-200 in Empfang genommen. Das Flugzeug ist von Pembroke geleast.

Von: airliners.de mit dpa
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