Nach Sturz im Flughafen ist die Airline in der Pflicht

20.08.2014 - 09:10 0 Kommentare

Nach einem Sturz am Flughafen muss eine Frau ihre Rechtsansprüche bei der Fluggesellschaft und nicht beim Airport geltend machen. So urteilten jetzt die höchsten österreichischen Richter.

Flughafen Wien - © © Flughafen Wien -

Flughafen Wien © Flughafen Wien

Wer sich als Fluggast im Flughafen verletzt, muss sich mit seinen Rechtsansprüchen in der Regel an die Fluglinie halten. Der Oberste Gerichtshof in Wien wies die Klage einer 69-Jährigen ab, die sich an die Flughafengesellschaft gewendet hatte (Az.: 8 Ob 53/14y).

Die Frau war in der Abfertigungshalle in Wien ausgerutscht und hatte sich den Arm gebrochen. Laut dem Urteil ist der Flughafengesellschaft - ähnlich wie im deutschen Recht - nur «Erfüllungsgehilfe» der Airline. Diese müsse sichere Gangflächen auf dem direkten Weg zur Maschine gewährleisten.

Von: dpa
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