Lufthansa: Münchner "Satellit" am Limit

24.08.2017 - 08:47 0 Kommentare

Elf Millionen Passagiere können pro Jahr im "Satelliten" am Airport München abgefertigt werden - laut Mitbetreiber Lufthansa sind es in diesem Jahr bereits zehn Millionen. Und für 2018 sieht der Konzern Wachstumspotenzial.

Blick auf das neue Satellitenterminal am Münchner Flughafen. - © © Flughafen München - Werner Hennies

Blick auf das neue Satellitenterminal am Münchner Flughafen. © Flughafen München /Werner Hennies

Das von Lufthansa und der Flughafen München GmbH (FMG) gemeinsam betriebene Satellitenterminal am bayerischen Airport hat seine Kapazitätsgrenze beinahe erreicht. Dies sagte Lufthansa-Sprecherin Bettina Rittberger nun im Gespräch mit airliners.de. Nach Kranich-Schätzung werde die Erweiterung von Terminal 2 in diesem Jahr zehn Millionen Passagiere abfertigen.

36 Millionen Fluggäste können jährlich in Terminal 2 begrüßt werden - elf davon im Satelliten, der im vergangenen April eröffnet wurde und als Joint-Venture betrieben wird. "Wir sind mit der Auslastung sehr zufrieden", so Rittberger. Ingo Anspach vom Flughafen München erläutert, dass zwei Drittel der Flüge im Terminal 2 abgefertigt würden und ein Drittel im Satelliten.

Möglichst kurze Wege für Passagiere

"Die Maschinen zu den Zielen, die wir teils stündlich anbieten, etwa Frankfurt, docken am Terminal 2 an. Die zahlreichen Geschäftsreisenden brauchen kurze Wege", sagt Rittberger. Und der Sprecher des Airports ergänzt: "Was Terminal 2 und Satellit betrifft, disponieren wir so, dass Umsteiger aus mehreren kleinen Maschinen zu einem großen Interkontinentalflug möglichst kurze Wege haben."

© Flughafen München, Bildergalerie: Das ist der Münchner Satellit

Die Passagierzahlen des Satelliten könnten noch einmal steigen, wenn im Frühjahr fünf Lufthansa-Maschinen des Typs A380 von Frankfurt nach München verlegt werden. Terminal 2 bietet derzeit laut Rittberger zwei Parkpositionen für das zweistöckige und damit größte Passagierflugzeug der Welt.

Von: cs
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