München: „Airport-Hopser“ haben am Flughafen jetzt eigenes „Terminal“

20.09.2013 - 07:30 0 Kommentare

Die Kita des Münchener Flughafens erfreut sich großer Beliebtheit. Jetzt ist ein Neubau für die kleinen "Airport-Hopser" eröffnet worden, der nicht nur über mehr Plätze und eine kleine Turnhalle verfügt.

Der Müncher Flughafenchef Michael Kerkloh, die Leiterin der neuen Kita, Kathrin Seibert, die Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes, Christa Prinzessin von Thurn und Taxis, Freisings BRK-Kreisvorsitzender Anton Neumaier, der Freisinger Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher und der für das  Gebäude zuständige Architekt Michael Deppisch (von links).  - © Flughafen München -

Der Müncher Flughafenchef Michael Kerkloh, die Leiterin der neuen Kita, Kathrin Seibert, die Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes, Christa Prinzessin von Thurn und Taxis, Freisings BRK-Kreisvorsitzender Anton Neumaier, der Freisinger Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher und der für das Gebäude zuständige Architekt Michael Deppisch (von links). Flughafen München

Am Münchner Flughafen ist jetzt der Neubau der Kindertagesstätte im Besucherpark eröffnet worden. Mit der neuen Kita ist die Anzahl der Plätze für die Kinder von 30 auf 48 erhöht werden. Die Einrichtung soll von Beschäftigten der Flughafen München GmbH (FMG) und ihrer Tochtergesellschaften sowie anderer am Airport ansässigen Unternehmen genutzt werden. Betreut werden die die sogenannten „Airport-Hopser“ von der Kita-Crew des Kreisverbandes Freising des Bayerischen Roten Kreuzes, wie die FMG weiter mitteilte.

Bereits 2006 hatte München als erster deutscher Flughafen eine Kinderkrippe auf dem eigenen Betriebsgelände eröffnet. Über die Jahre stieg die Nachfrage der Eltern nach Betreuungsplätzen für ihre Kinder stetig an - deshalb hatte sich die FMG zu dem Neubau entschlossen. Eine eigene kleine Turnhalle gehört ebenso zur Kita-Ausstattung wie eine Lernwerkstatt, in der die Kleinen spielerisch an praktische Aufgaben herangeführt werden können. Das Gebäude, das in modularer Bauweise vom Freisinger Architekturbüro Deppisch entworfen wurde, kann bei Bedarf erweitert werden.

„Wir haben bei der Kita die Gelegenheit des Neubaus dafür genutzt, um neben der Quantität auch die Qualität unseres Angebotes zu verbessern. Wir wollen es den Flughafenbeschäftigten mit diesem Betreuungsangebot leichter machen, Berufstätigkeit und Familie miteinander zu verbinden“, sagte Michael Kerkloh, Vorsitzender der FMG-Geschäftsführung. Auch im neuen Domizil wird die Einrichtung Öffnungszeiten von 6.00 bis 21.00 Uhr bieten. Damit soll den besonderen Anforderungen des häufig im Schichtdienst eingesetzten Flughafenpersonals entsprochen werden.

In dem neuen Bauwerk verteilen sich die "Airport-Hopser" auf vier Gruppenräume, sogenannte Nester, für vier Gruppen von bis zu zwölf Kindern. Zu jedem Gruppenraum gehören ein Schlaf- und ein Wickelraum. Anders als am bisherigen Standort gelangen die Kinder nun von der Kita aus direkt in den dazugehörigen Garten und können sich überdies auf dem großen Spielplatz des Besucherparks austoben.

Von: airliners.de mit Flughafen München
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