Feierliche Grundsteinlegung für das Satellitengebäude am Flughafen München (23.04.2012). © Flughafen München GmbH
Am Münchner Flughafen ist am Montag der Grundstein für die Erweiterung des zweiten Terminals gelegt worden. Durch das Satellitengebäude werde die Kapazität um elf Millionen auf knapp 50 Millionen Fluggäste im Jahr gesteigert, teilten die Flughafen München GmbH (FMG) und die Deutsche Lufthansa AG mit. Das Gebäude entsteht auf der Gepäcksortierhalle auf dem östlichen Vorfeld des Flughafens. Der 600 Meter lange Pier wird über 52 Abfluggates und 27 Parkpositionen für Flugzeuge verfügen.
Passagiere, die vom neuen Gebäude aus abfliegen oder dort ankommen, nutzen die Check-in-Einrichtungen, Ticketschalter und Gepäckausgabebänder im Terminal 2, erklärte die Betreibergesellschaft. Über eine unterirdische Personentransportbahn in einem 400 Meter langen Tunnel sollen die Fluggäste vom Terminal zum neuen Satellitengebäude gelangen.
Das Gebäude soll über eine Fläche von rund 125.000 Quadratmetern verfügen und 2015 in Betrieb genommen werden. Verantwortlicher Generalplaner für das Satellitengebäude ist nach Angaben des Flughafenbetreibers das Münchner Architekturbüro Koch + Partner. Die Kosten in Höhe von rund 650 Millionen Euro werden im Verhältnis von 60 zu 40 zwischen FMG und Lufthansa geteilt.
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