MTU und GE entwickeln neue Reparaturverfahren

07.08.2009 - 15:02 0 Kommentare

Der deutsche Triebwerkshersteller MTU entwickelt zusammen mit General Electric (GE) neue Reparaturverfahren unter anderem für GE-Bauteile. Grundlage der Kooperation ist das sogenannte Component Repair Development Agreement.

CF6 bei der MTU Maintenance Hannover - © © MTU -

CF6 bei der MTU Maintenance Hannover © MTU

Wo andere zum Neuteil greifen, wird bei der MTU Aero Engines repariert: Mit innovativen Verfahren und jahrzehntelanger Expertise setzt der deutsche Triebwerkshersteller auch verschlissene Bauteile wieder instand. Zusammen mit GE Aviation, einem Tochterunternehmen von General Electric (GE), entwickelt die MTU neue Reparaturen für GE-Bauteile.

„Für die MTU ist das der erste Vertrag dieser Art, den wir mit einem OEM abgeschlossen haben”, erklärt Dr. Stefan Weingartner, Vorstand Zivile Instandhaltung der MTU Aero Engines. Und weiter: „Wir freuen uns sehr, dass wir GE als Partner gewinnen konnten.“

Die transatlantische Kooperation beschränkt sich nicht auf spezielle GE-Triebwerkstypen oder -baugruppen. Weingartner: „Wir können unsere Erfahrung, unsere Technologien und unser Know-how in zivile und militärische Programme einbringen.“

Die Laufzeit des Vertrags wurde auf zehn Jahre terminiert. Er regelt auch, dass die gemeinsam entwickelten neuen Reparaturverfahren von GE als OEM-Repairs zugelassen und auf den Markt gebracht werden.

Von: MTU
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