Ein Flugzeug überfliegt im Endanflug ein Haus. © dpa /Patrick Pleul
Im Streit um einen angemessenen Lärmschutz am künftigen Hauptstadtflughafen in Schönefeld zeichnet sich offenbar eine Annäherung ab. Die Flughafengesellschaft (FBB) habe in einem Ende Juli vorgelegten Monatsbericht zu den Lärmschutzmaßnahmen betont, dass sie trotz der laufenden rechtlichen Auseinandersetzung die Vorgaben des Infrastrukturministerium einhalte, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Diese Herangehensweise der FBB werde als "positiv und konstruktiv" bewertet, auch wenn im Einzelfall noch Nachbesserungen und Konkretisierungen erbeten worden seien.
Das Brandenburger Infrastrukturministerium als Genehmigungsbehörde hatte die Flughafengesellschaft Anfang Juli per Verfügung zur Umsetzung eines besseren Lärmschutzes aufgefordert. Dagegen geht die FBB gerichtlich vor. In der Praxis werde nun aber doch den Vorgaben der Behörde gefolgt, sagte ein Sprecher. Dies sei für die Bürger letztlich entscheidend und werde daher begrüßt.
Link zum Bericht: http://www.mil.brandenburg.de/sixcms/detail.php/559609
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