Time Matters braucht einen neuen Chef

09.05.2017 - 17:19 0 Kommentare

Die Lufthansa-Cargo-Tochter Time Matters verliert im Sommer ihren Chef. Nach 16 Jahren an der Spitze verlässt Franz-Joseph Miller das Unternehmen. Ein Nachfolger wird bereits gesucht.

Franz-Joseph Miller. - © © Time Matters - Max Threlfall

Franz-Joseph Miller. © Time Matters /Max Threlfall

Die Lufthansa-Cargo-Tochter Time Matters muss sich nach einem neuen Chef umsehen. Franz-Joseph Miller verlässt den in Neu-Isenburg beheimateten globalen Marktführer für besonders zeitkritische Sendungszustellungen nach 16-jähriger Tätigkeit als dessen Leiter. Der Schritt erfolge auf seinen eigenen Wunsch zum 30. Juni, sagte Miller dem Fachportal CargoForwarder Global. Die Suche nach einem Nachfolger hat bereits begonnen.

Als Gründe für sein bevorstehendes Ausscheiden nannte der 48-jährige Miller die Ambition, wieder unternehmerisch in weitgehender Eigenverantwortung tätig zu sein und sich in neuen Geschäftsfeldern auszuprobieren. Dies müsse nicht der Luftfrachtbereich sein, sagte er. Noch habe er keine konkreten beruflichen Pläne für die Zeit ab kommendem Sommer.

"Komfortzone" verlassen

Ausgelöst worden sei seine Entscheidung nach reiflicher Überlegung durch die Erkenntnis, dass es Zeit sei, seine "Komfortzone nach langjähriger Tätigkeit" zu verlassen, um sich beruflich neuen Herausforderungen zu stellen. Intern hat er die Mitarbeiter ebenso wie den Time-Matters-Eigentümer Lufthansa Cargo über seinen Schritt informiert.

Miller begann seine Laufbahn 2001 bei der Time Matters GmbH. Im vergangenen Geschäftsjahr setzte das Unternehmen rund 70 Millionen Euro um. Das entspricht einem Plus von neun Prozent. Im ersten Quartal 2017 legte der Umsatz um 30 Prozent zu.

Von: Heiner Siegmund
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  • Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo Lufthansa-Cargo-Chef will Frankfurter Cargo Center modernisieren

    Umbau statt Neubau: Lufthansa Cargo strebt eine Modernisierung des Frankfurter Cargo Centers (LCC) an. Diese sei "sehr viel günstiger" als ein Neubau, sagte Vorstandschef Peter Gerber im Gespräch mit "Cargo Forwarder Global". Eine konkrete Investitionssumme nannte er nicht. Der Aufsichtsrat muss die Pläne noch absegnen.

    Vom 21.11.2017
  • Wolfram Simon. Zeitfracht feilt an Flugnetz für Expresssendungen

    Der Logistik-Dienstleister Zeitfracht stößt mit mehreren Übernahmen in den Bereich Luftfracht vor. Unternehmenschef Simon skizziert im Interview die Pläne. Auch will er das Segment interessant für Low-Cost-Carrier machen.

    Vom 27.11.2017

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus