Rundschau

Kein Flugzeug-Limit für Transavia und mehr Zöllner für Leipzig

01.08.2019 - 17:50 0 Kommentare

Air France/KLM kann nach einer Einigung mit den Piloten ihre Billigtochter Transavia weiter ausbauen und der Brexit schafft neue Arbeitsplätze beim Zoll am Flughafen Leipzig/Halle. Unsere Übersicht der Randnotizen des Tages.

Leitwerk einer Transavia-Maschine. - © © AirTeamImages.com - Jan Severijns

Leitwerk einer Transavia-Maschine. © AirTeamImages.com /Jan Severijns

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Das schreiben die Anderen

Air France/KLM hat sich mit der Pilotengewerkschaft SNPL geeinigt, die bisherige Obergrenze von 40 Flugzeugen beim Konzern-Billigflieger Transavia abzuschaffen. Aktuell betreibt die Airline 37 Flugzeuge und kann nun in Paris Orly und an weiteren französischen Standorten wachsen, berichtet "CH-Aviation".

Airbus kann auf ein Ende der Ermittlungen im Korruptionsskandal hoffen. Die wichtigste Voraussetzung dafür hat der Konzern erfüllt: Volle Kooperation und Austausch aller Mitarbeiter, die eventuell in die Vorfälle verwickelt sein könnten, schreibt das "Handelsblatt".

Ryanair bekommt Gegenwind von den Gewerkschaften. Was wird aus den billigen Tickets, wenn die Lohnkosten steigen, fragen sich manche. Zusatzerlöse sind dabei nur ein Thema in einer Ryanair-Doku für die Sendung "ZDFzoom".

Statt darüber zu diskutieren, wie man über CO2-Kompensationen "das Schlechte gut macht" sollte es in der Klimadebatte darum gehen, es loszuwerden. Das sagt Greenwashing-Expertin Kathrin Hartmann in einem Interview mit der "Wirtschaftswoche".

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Die Kurzmitteilungen des Tages

In Vorbereitung auf den Brexit haben nun am Flughafen Leipzig/Halle 76 neue Zöllner angefangen. Das berichtet der MDR. Der Zoll hatte die neuen Mitarbeiter zur Verstärkung der schon jetzt 150 Zöllner am zweitgrößten Luftfracht-Standort in Deutschland extra ausgebildet.

Ein Kleinflugzeug ist am Dienstag ohne Genehmigung in die Kontrollzone am Flughafen Köln/Bonn geflogen. Die Flugsicherung habe die Cessna über Funk nicht erreichen können und habe deshalb die Crew einer Sun-Express-Boeing angewiesen, den Landeflug abzubrechen, sagte jetzt ein DFS-Sprecher. Von einer Beinahe-Kollision zu sprechen, sei aber übertrieben.


Lödige Industries baut das Turkish-Airlines-Cargozentrum am neuen Flughagen Istanbul. Der deutsche Spezialist für die Planung, Fertigung und Konstruktion von Luftfrachtumschlagterminals teilte mit, die Anlage mit einer Umschlagskapazität von zwei Millionen Tonnen pro Jahr werde technisch vom Customer Care Center in Deutschland betreut.

Die Ausstattung des neuen Frachtterminals in Istanbul beinhaltet unter anderem mehrere automatisierte Hochregallager mit 2.000 Lagerplätzen für Luftfrachtcontainer, 17.000 Palettenstellplätzen, 52 Regalbediengeräten, 26 Container- und Palettenaufzüge. Foto: © Lödige Industries


Mit kurzer Verzögerung haben jetzt die Testläufe der wichtigen technischen Anlagen am neuen Hauptstadtflughafen BER begonnen. Das sagte ein Flughafensprecher. Bei der sogenannten Wirk-Prinzip-Prüfung untersucht der Tüv Rheinland, ob die Brandmelde- und Alarmierungsanlagen und die Sicherheitsstromversorgun im Zusammenspiel funktionieren. Ein Erfolg der Prüfungen ist Voraussetzung dafür, dass der Flughafen im Oktober 2020 in Betrieb gehen kann.

Airbus setzt verstärkt auf Nachwuchsförderung. Insgesamt beginnen 318 Auszubildende und dual Studierende in diesem Jahr ihre Ausbildung an den norddeutschen Airbus-Standorten Hamburg, Bremen, Stade und Buxtehude. Wie Airbus mitteilte sind das so viele wie nie zuvor.

Der Hamburger Flughafen investiert rund 120 Millionen Euro in die Vorfeld-Erneuerung, die in zeitversetzten Abschnitten bis voraussichtlich Ende 2020 dauern wird. Jetzt sind die Bauarbeiten mit dem Start des achten Abschnitts auf die Zielgerade eingeschwenkt, berichtet der Flughafen. Zwei Drittel der Vorfeld-Fläche seien nun bereits grundhaft erneuert worden.

Von: dh , dpa, br
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