Medienbericht: Lufthansa bevorzugt bei Suche nach Finanzvorstand externe Lösung

16.06.2016 - 10:17 0 Kommentare

Simone Menne geht - darum braucht die Lufthansa Group einen neuen Finanzvorstand. Laut einem Medienbericht soll dieser von außen kommen.

Eine Lufthansa-Maschine steht am Frankfurter Airport. - © © dpa - Fredrik von Erichsen

Eine Lufthansa-Maschine steht am Frankfurter Airport. © dpa /Fredrik von Erichsen

Bei der Lufthansa soll der zum September freiwerdende Posten des Finanzvorstands einem Pressebericht zufolge von außen besetzt werden. Aufsichtsratschef Wolfgang Mayrhuber bevorzuge eindeutig externe Expertise, heißt es im "Handelsblatt" mit Verweis auf Informationen aus dem Unternehmensumfeld.

Auch Lufthansa-Chef Carsten Spohr sei der Meinung, dass die Airline externe Finanzmarkterfahrung brauche. Finanzchefin Simone Menne hatte vergangene Woche ihren Wechsel zum Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim angekündigt.

Die Diplom-Kauffrau hatte sich seit 1989 in der Lufthansa hochgearbeitet. Am 1. Juli 2012 hatte sie als erste Frau in der Unternehmensgeschichte das Finanzressort übernommen.

© dpa, Fredrik von Erichsen Lesen Sie auch: Lufthansa-Finanzchefin Menne verlässt Konzern

Von: ch, dpa-AFX
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  • Bernard Gustin. Lufthansa baut Spitze von Brussels um

    Airline-Chef Gustin und Finanzvorstand De Raeymaeker verlassen im Frühjahr Brussels. Offenbar gab es intern Streit über die Eurowings-Integration. Einer der beiden Posten ist bereits wieder besetzt.

    Vom 06.02.2018
  • Lufthansa und Brussels Airlines. Brussels und Lufthansa streiten über den Kurs

    Bei Brussels Airlines drohen laut mehrerer Medienberichte zu Wochenbeginn personelle Veränderungen an der Spitze. Hintergrund ist wohl Uneinigkeit über die Integration des belgischen Carriers in Eurowings.

    Vom 05.02.2018
  • Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Lufthansa-Chef nennt Monopolvorwürfe "absurd"

    Bahn, Fernbus und bald Easyjet: Lufthansa-Chef Spohr rechnet innerdeutsch mit "härterem Wettbewerb, als Air Berlin es je war". Gleichzeitig weist er erneut die Monopolvorwürfe wegen hoher Ticketpreise zurück.

    Vom 27.12.2017

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus