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Artikel vom 08.12.2008

Qantas bremst Fusions-Euphorie ab

Joyce: Zu wenig Synergien bei BA-Fusion?

Für die australische Fluggesellschaft Qantas ist der geplanten Zusammenschluss mit dem britischen Konkurrenten British Airways (BA) noch längst nicht perfekt. Es gebe durchaus noch die Möglichkeit, dass es nicht zur Fusion komme, sagte Qantas-Chef Alan Joyce am Montag in Sydney.

Ein Zusammengehen mit BA habe zwar Potenzial für einen hohen Umsatz und Kosteneinsparungen, sagte Joyce. Aber es sei noch unklar, ob die Synergien groß genug seien, um einen solchen Schritt zu rechtfertigen.

Es waren die ersten offiziellen Äußerungen des Qantas-Chefs, seitdem das Fusionsvorhaben mit einem Volumen von 5,6 Milliarden US-Dollar in der vergangenen Woche bekannt geworden war. Qantas wird von der australischen Investmentbank Macquarie Group beraten, BA von der Schweizer Großbank UBS.

Im Blick auf die von den Briten ebenfalls geführten Fusionsgesprächen mit der spanischen Fluggesellschaft Iberia sagte er: BA sei bewusst, ebenfalls Iberia und Qantas, dass nur eine der beiden Zusammenschlüsse über die Bühne gehen kann.

Iberia-Chef Fernando Conte hatte sich irritiert über die Fusionsgespräche zwischen BA und Qantas gezeigt. Ein Dreier-Zusammenschluss wäre auch seiner Ansicht nach zu komplex.

Stand: 08.12.2008 - 10:28 AM Uhr

Quelle: dpa

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